2026-05-12T12:35:39.633Z

Allgemeines

Vier Tage, zwei Endspiele: Lägerdorf kämpft gegen Absturz

Nachholspiel gegen den bereits abgestiegenen Ratzeburger SV eröffnet ein Saisonfinale mit enormem Druck für den TSV

von ck · Heute, 08:43 Uhr · 0 Leser
– Foto: Reiner Stöter

Für den TSV Lägerdorf beginnen die entscheidenden Tage einer kompliziert gewordenen Saison. Innerhalb von nur vier Tagen trifft die Mannschaft zweimal auf den bereits abgestiegenen Ratzeburger SV – und braucht dringend Punkte, um die Saison nicht doch noch in Nervosität enden zu lassen.

Eigentlich schien der TSV Lägerdorf längst auf dem Weg zu einem ruhigen Saisonabschluss in der Landesliga Holstein. Doch nach zuletzt schwachen Ergebnissen ist die Lage plötzlich wieder angespannt. Vor dem Nachholspiel am Mittwochabend gegen den Ratzeburger SV steht die Mannschaft mit 37 Punkten nur knapp vor der Gefahrenzone.

Besonders bitter: Bereits vier Tage später treffen beide Teams erneut aufeinander. Ein ungewöhnliches Saisonfinale, das für Lägerdorf endgültig zur Nervenprobe werden könnte.

Trainer Michael Blume spricht offen über die schwierige Phase: „Uns ist zuletzt etwas die Luft ausgegangen, vor allem weil wir die vielen Verletzungen nicht mehr auffangen konnten.“ Nach der 1:2-Heimniederlage gegen die SV Todesfelde II, bei der Andrej Jauk die frühe Führung erzielte, der Gegner die Partie aber noch drehte, fordert Blume nun eine klare Reaktion.

Zwei Spiele gegen einen Absteiger – und trotzdem maximaler Druck

Der Gegner reist zwar bereits abgestiegen an, unterschätzt wird der Ratzeburger SV in Lägerdorf dennoch nicht. Trotz der 1:4-Niederlage bei TSV Bargteheide zeigte die Mannschaft phasenweise Widerstand und ging durch Lewis Vieth sogar in Führung.

Für Lägerdorf geht es dagegen um deutlich mehr als nur einen versöhnlichen Abschluss. Blume formuliert das Ziel klar: „Wir haben weiterhin ein klares Ziel: die Spiele heute und am Sonntag zu gewinnen und wieder ins gesicherte Mittelfeld zu klettern.“

Die Tabelle zeigt, warum der Druck groß bleibt. Zwischen Platz acht und Rang dreizehn liegen lediglich fünf Punkte. Gerade die Ergebnisse der vergangenen Wochen haben verdeutlicht, wie schnell sich die Situation im Tabellenkeller drehen kann.

Entsprechend dürfte die Partie am Mittwoch weniger von spielerischer Leichtigkeit als vielmehr von Anspannung, Zweikämpfen und mentaler Stabilität geprägt sein. Für den TSV Lägerdorf geht es darum, eine Negativserie zu stoppen – bevor aus einer schwierigen Phase noch ein echtes Problem wird.