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Spielvorbericht

Vier Spiele bis zum Aufstieg: SV Kranzberg nimmt Anlauf auf die Bezirksliga

Fußball Relegation

von Matthias Spanrad · 02.06.2026, 08:30 Uhr · 0 Leser
Bereit für den Sprung nach oben? Der SVK um Thomas Edlböck (M.) muss für den Bezirksliga-Aufstieg zwei Relegationsrunden überstehen. Die erste Hürde ist Hohenwart.
Bereit für den Sprung nach oben? Der SVK um Thomas Edlböck (M.) muss für den Bezirksliga-Aufstieg zwei Relegationsrunden überstehen. Die erste Hürde ist Hohenwart. – Foto: Lehmann

Der SV Kranzberg spielt am Dienstag im Hinspiel der ersten Runde gegen den TSV Hohenwart. Für die beiden Trainer wäre der Aufstieg ein perfekter Abschied.

Jetzt zählt’s: Die reguläre Saison in der Kreisliga 2 ist Geschichte. Nun geht es für die Fußballer des SV Kranzberg ans Eingemachte und rein in mindestens zwei und im Erfolgsfall maximal vier Relegationspartien zur Bezirksliga. Für den Ampertaler Club wäre der Aufstieg ein riesiger Erfolg. In solchen fußballerischen Sphären bewegten sich die Blau-Weißen seit ihrer großen Bezirksoberliga-Blütezeit in den 1990er-Jahren nicht mehr.

Entsprechend elektrisiert ist der Verein, insbesondere mit Blick auf das Relegationshinspiel am Dienstagabend um 19 Uhr auf heimischem Platz gegen den TSV Hohenwart. „Ich hoffe, dass möglichst viele Zuschauer kommen werden“, setzt SVK-Spielertrainer Dennis Hammerl auf den Heimspielfaktor.

Die Vorfreude in der Ampertal-Gemeinde ist groß: In den vergangenen zehn Jahren kickten die Kranzberger Mannschaften immer in der Kreisklasse oder Kreisliga. Erst 2024 stand der SVK in der Kreisliga-Abstiegsrelegation – und nun klopft das Team am Tor zur Bezirksebene an. Spannungsgeladene Derbys gegen den TSV Allershausen und den SVA Palzing winken – und obendrein Duelle mit den anderen Landkreis-Bezirksliga-Clubs SE Freising und SpVgg Kammerberg.

So weit wollen sie in Kranzberg aber noch nicht denken, denn davor stehen erst einmal zwei Relegationsrunden an. Dabei findet es Hammerl gar nicht so schlecht, dass die Relegation – anders als beispielsweise zur Kreisliga – mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. „Dann relativiert sich der Faktor des Glücks etwas“, zeigt der 36-Jährige auf. Dabei wollen sich die Kranzberger gar nicht allzu viele Gedanken über die Partie machen. „Wir sehen das eher als normales Kreisliga-Spiel“, sagt Hammerl.

Auch mit Gegner Hohenwart hatten sich die Ampertaler gar nicht so sehr beschäftigt – auch, weil es vor dem letzten Spieltag ziemlichen Wirbel gab. Denn: Weil der FC Hitzhofen/Oberzell, der souveräne Meister der Kreisliga 1 Donau/Isar, auf den Aufstieg verzichtet hat, geht der SV Denkendorf, der eigentlich erwartbare SVK-Gegner, direkt hoch und der TSV Hohenwart rückt als Tabellendritter in die Relegation nach. „Der Gegner war bei uns kein Thema“, gesteht Hammerl.

Ebenso wenig, dass die maximal vier Spiele die letzten von Dennis Hammerl und Trainerkollege Thomas Edlböck werden. Beide hatten bereits in der Winterpause ihren Abschied verkündet. Ab Juli übernimmt dann Ex-SEF-Coach Alexander Schmidbauer, während es Hammerl und Edlböck zur neuen Saison zu Grüne Heide Ismaning zieht. „Wir haben das bisher nicht bereut“, so Hammerl. „Viel schöner wäre es aber, wenn wir uns mit dem Aufstieg verabschieden könnten.“ Bis dahin ist es ein weiter Weg. Jetzt warten erst mal die größten Kranzberger Spiele seit vielen Jahren.