2026-04-29T13:32:52.058Z

Transfers

Vielversprechende Transfers für den FC Türk Kelsterbach

Gruppenligist sichert sich die Dienste von Abdusaamed Gürsoy und Kaito Takeda für die kommende Spielzeit

von Philipp Durillo · Heute, 05:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Willi Roth

Mit dem 0:0 gegen den VfB Unterliederbach in 45-minütiger Unterzahl hat der FC Türk Kelsterbach nochmal bewiesen, was für ein Potenzial im Team steckt. Der im Winter an vielen Stellen veränderte Kader dürfte zu großen Teilen im Sommer auch zusammenbleiben, zumindest wenn es nach dem Wunsch des Trainers Hicham El Mrhanni geht. Nun geht der FC Türk nach dem Ligaerhalt nicht nur mit seinem Trainer und Co-Trainer Abdessamed Fellahi in eine weitere Spielzeit, sondern hat auch zwei Transfers vermeldet.

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Zum einen Kaito Takeda: Der japanische Verteidiger spielte bereits eineinhalb Jahre unter El Mrhanni bei Germania Okriftel, wechselte anschließend zum SC Dortelweil in die Verbandsliga Süd. Der andere Neue ist im Main-Taunus-Kreis schon etwas bekannter und heißt Abdussamed Gürsoy. Der aktuelle Spieler von Rot-Weiß Frankfurt aus der Verbandsliga Süd blickt auf viele Jahre in der Hessenliga für die Spvgg. Oberrad, Viktoria Griesheim, Türk Gücü Friedberg und den SV Zeilsheim zurück. "Ich wollte ihn schon damals aus Zeilsheim nach Okriftel holen. Aber ich bin ihm scheinbar positiv in Erinnerung geblieben, so haben wir dann zueinander gefunden", sagt sein künftiger Trainer und beschreibt Gürsoy als "ehrgeizig und fußballerisch top, der genau ins Profil passt".

"Drei bis vier Neue" kündigt El Mrhanni für die kommenden Wochen noch an, diese kommen dann aus der Verbandsliga Süd und Mitte sowie der Gruppenliga Darmstadt. Gerade mit dem Transfer von Gürsoy, der sicher nicht um die goldene Ananas in Kelsterbach spielen möchte, zeigt der FC Türk mögliche Ambitionen für die kommende Runde. El Mrhanni dämpft ein wenig: "Wir müssen erst mal 40 Punkte holen, dann können wir sehen. Die Gruppenliga ist kein Haifisch-, sondern ein Piranhabecken. Einmal Abstiegskampf in dieser Klasse erlebt zu haben, reicht mir."