So wollen die Siegelsbacher auch am Sonntag gegen Rohrbach a.G. jubeln.
So wollen die Siegelsbacher auch am Sonntag gegen Rohrbach a.G. jubeln. – Foto: Roman Gebhardt

Viele Zuschauer garantiert

Kreispokal Sinsheim +++ Kai Feßenbecker ist angetan vom SC Siegelsbach +++ Erstes Pflichtspiel am Sonntag gegen Rohrbach a.G.

So sieht Vorfreude aus. "Beim Trainingsauftakt waren 40 Mann da", berichtet Kai Feßenbecker. Der neue Trainer des SC Siegelsbach ist begeistert davon, wie er und sein Trainerkollege Björn Schweter von Mannschaft und Verein aufgenommen wurden. Er sagt: "Es ist sehr beeindruckend, was in diesem Verein abgeht und mit Daniel Özmen haben wir einen super Typ ins Trainerteam bekommen."

Am Sonntag um 15.30 Uhr kommt es zum ersten Ernstfall. In der ersten Runde des Kreispokals gastiert der FC Rohrbach a.G. in Siegelsbach. Gegen den zwei Klassen höher kickenden Kontrahenten ist der SC Außenseiter. "Das ist ein dicker Brocken mit unheimlich viel Potenzial", spart Feßenbecker nicht mit Lob für den Kreisligisten. Bei allem Respekt vor der Truppe um Trainer Uwe Koser und Rückkehrer Michael Kuhmann, ist eine Überraschung nicht ausgeschlossen. Siegelsbachs Coach hofft jedenfalls darauf: "Ich bin mir sicher, dass unser Team in der Lage sein wird, für eine solche zu sorgen."

Kritisch ist die personelle Lage beim TSV Neckarbischofsheim. "Wir haben viele Urlauber und Kranke, außerdem ist unser Kader nicht der Größte", sagt Neso Duric. Der Trainer muss im Pokal und vermutlich auch zum Rundenstart zwei Wochen später improvisieren, ehe sich das Lazarett etwas lichtet. Deshalb schiebt er dem Gegner vor dem Duell zweier Kreisligisten die Favoritenrolle zu. "Wenn Epfenbach alle Mann an Bord hat, sind sie sicher Favorit", so Duric, der einschätzt, "dass es sauschwer für uns wird."

Neben diesem Duell wartet die ersten Pokalrunde mit zwei weiteren Partien je zweier Kreisligisten auf. Der TSV Waldangelloch empfängt den A-Klassen-Meister und Aufsteiger SV Adelshofen und der VfL Mühlbach bekommt es mit dem TSV Obergimpern zu tun.

Ein Freilos in der ersten Runde haben der letztjährige Finalist TSV Helmstadt, der FVS Sulzfeld (Halbfinalist) und der TSV Steinsfurt als Landesliga-Absteiger. Der SV Treschklingen kann seinen Titel nicht verteidigen, da er als Landesligist nicht im Kreispokal startberechtigt ist.

Steven Höhn ist hochzufrieden mit seiner Anfangszeit beim SV Neidenstein. "Wir haben die ersten Vorbereitungswochen ohne Verletzte absolviert, ich habe mich sehr schnell eingelebt und die Zusammenarbeit mit meinem Co-Trainer Florian Brenzinger sowie den Verantwortlichen läuft reibungslos", sagt der neue Trainer und ergänzt, "wie üblich in der aktuellen Zeit ist immer mal wieder jemand im Urlaub, es nimmt aber nicht überhand und das ist das Wichtigste."

Der erst richtige Härtetest wartet am Sonntag mit dem TSV Zaisenhausen. Höhn hat großen Respekt vor dem A-Ligisten und sagt: "Das ist eine absolute Top-Mannschaft und hat immer, wenn ich sie in den letzten Jahren gesehen habe, einen sehr guten Fußball gespielt." Nichtsdestotrotz hofft er auf einen guten Tag seiner Jungs, um möglicherweise eine Pokalüberraschung zu schaffen. "Mit einem Quäntchen Glück kann man so ein Spiel auch mal gewinnen", weiß er.

Direkt ein Derby hat der SV Eichelberg gezogen. Der FV Elsenz kommt am Sonntag und der Trainer ist angesichts einer ordentlichen Vorbereitung bis dato optimistisch. "Wir haben den Schnitt der Trainingsbeteiligung erhöhen können und haben aktuell 14 Mann pro Einheit zur Verfügung, was ein Schritt nach vorne ist", erläutert Marco Peixoto, der insgesamt fünf Neuzugänge, darunter das eine oder andere spannende Talent, in die Truppe eingebaut hat.

Der 40-Jährige muss im Pokalspiel aber, wie so viele andere derzeit, reihenweise Urlauber ersetzen. Selbst wird er auch nicht vor Ort sein und sich von seinem Co-Trainer Carlos Albuquerque vertreten lassen. "Dennoch freuen wir uns sehr auf das Derby, in dem wir uns gute Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen", sagt der Trainer des B-Ligisten. Elsenz ist zwar eine Liga höher zuhause, hat dort vergangene Runde aber lange Zeit gegen den Abstieg gespielt.

Ansonsten hat die erste Pokalrunde nicht allzu viele Derbys zu bieten. Im weitesten Sinne fällt darunter vielleicht noch die Begegnung des SV Daisbach mit dem SV Rohrbach/S. II. Gleichzeitig ist es das Treffen zweier A-Klassen-Absteiger.

Aufrufe: 05.8.2022, 15:00 Uhr
red.Autor