2026-03-09T15:40:23.061Z

Spielbericht

„Viel vermissen lassen“ – Forstinning siegt glücklich in Zorneding

Bezirksliga Ost

von Christian Scharl · Heute, 11:30 Uhr · 0 Leser
FB BZL Zorneding (rot) Tvon links  Yazar Taskin , Lorenz Leger , vs Forstinning von liks Dimitar  Kirchev , Omer Berbic , Nico Weismor
FB BZL Zorneding (rot) Tvon links Yazar Taskin , Lorenz Leger , vs Forstinning von liks Dimitar Kirchev , Omer Berbic , Nico Weismor – Foto: Sro

Der Tabellenführer gewinnt das Landkreisduell vor 230 Zuschauern. Doch VfB-Trainer Lösch kritisiert die schwache Leistung seiner Mannschaft.

Der VfB Forstinning ist wieder in der Spur. Eine Woche nach dem unbefriedigenden 1:1-Remis beim TSV Dorfen siegte der Tabellenführer der Bezirksliga Ost mit 2:1 im Landkreisduell beim TSV Zorneding und verteidigte den knappen Vorsprung an der Spitze vor dem ebenfalls siegreichen FC Aschheim. Der TSV dagegen bleibt trotz der Niederlage über dem Relegationsstrich, spürt aber den Hauch der roten Zone immer deutlicher.

Der favorisierte Gast aus Forstinning begann im Zornedinger Stadion vor 230 Zusehern sehr dominant und drängte die Platzherren erst einmal in ihre eigene Hälfte. Die anfängliche Überlegenheit fand auch ihren Ausdruck im 0:1 (10.) nach einem eigentlich durch die TSV-Defensive geklärten Eckball. Doch Forstinnings Ante Basic, nicht zwangsläufig als Distanzschütze gefürchtet, hämmerte das Spielgerät aus zentraler Position und 25 Metern Distanz in den Torwinkel. Zornedings Schlussmann Michael Pohn streckte sich trotz Fingerberührung des Balles vergeblich.

16. Saisontreffer: Opara bestraft Zornedinger Fehler eiskalt

Der Platzherr befreite sich etwas aus der VfB-Umklammerung, die Chance zum Ausgleich durch Lorenz Leger nach Flanke von Yazar Taskin blieb aber ungenutzt. „Und dann leisten wir uns einen Aufbaufehler ohne Druck und kassieren das 0:2“, ärgerte sich Zornedings Trainer Sascha Bergmann über den 16. Saisontreffer von Mike Opara (45.),.

„Wir haben uns dann aber im zweiten Durchgang gut präsentiert und verdient das 1:2 gemacht“, lobte Bergmann die Resilienz seiner Mannschaft. Luis Mikusch und Taskin brachten den Ball maßgerecht in Position, Leger traf gegen die Laufrichtung von VfB-Torhüter Michael Heidfeld zum Anschluss (52.). Dafür verhinderte Heidfeld mit einer auch laut Bergmann sensationellen Parade den möglichen Ausgleich bei einem Kopfball von Daniel Winzer (60.), den Rückstand vermochte Zorneding bis zum Abpfiff nicht wettzumachen.

„Wir hatten jetzt zwei Derbys und viele gute Minuten. Jetzt müssen wir wieder einen guten Spirit reinbringen und personal- und punktemäßig nachlegen.“ Bergmann hofft auf die Stärkung des arg dezimierten Kaders in den kommenden Wochen. Mit Max Hotz befindet sich ein wichtiger Akteur bereits wieder im Aufbautraining.

Gar nicht zufrieden zeigte sich aber VfB-Trainer Gery Lösch mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Wir haben heute viel vermissen lassen und letztlich durch einen Sonntagsschuss und ein Geschenk des Gegners gewonnen. Wir haben den Dreier geholt, aber gut ist etwas anderes.“