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VfR Warbeyen will Double schaffen

Nach dem Titelgewinn in der Fußball-Regionalliga der Frauen will die Mannschaft am Sonntag im Finale gegen den TSV Solingen auch den Niederrheinpokal holen.

von RP / Nils Hendricks · 31.05.2025, 08:00 Uhr · 0 Leser
Für Warbeyen steht das Pokalfinale an.
Für Warbeyen steht das Pokalfinale an. – Foto: Pascal Derks

Mit dem Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga der Frauen schließt sich für den VfR Warbeyen nach fünf Jahren das Kapitel in der Regionalliga West. Auch im Nieder­rheinpokal wird der Titelverteidiger in der nächsten Saison nicht mehr vertreten sein. Als Zweitligist ist der VfR automatisch für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert.

Es geht um Prestige für Warbeyen

Wenn der Regionalliga-Meister nun am Sonntag , 12 Uhr, beim Landesligisten TSV Solingen das Endspiel im Pokalwettbewerb auf Verbandsebene bestreitet, steht rein sportlich aber immer noch einiges auf dem Spiel. Immerhin kann der VfR sich den Pokal zum dritten Mal sichern und nach dem Titelgewinn das Double schaffen.

Durch den Aufstieg des VfR hatte der Außenseiter aus Solingen bereits im Halbfinale sein Endspiel um das begehrte DFB-Pokal-Ticket. Und der Tabellenvierte der Landesliga, der den Aufstieg in die Niederrheinliga knapp verpasst hat, überraschte: Er feierte einen hart erkämpften 3:2-Erfolg gegen den klassenhöheren Niederrheinligisten GSV Moers.

Darüber freute sich auch VfR­-Coach Sandro Scuderi, der mit dem Solinger Trainer Armin Sipovic bereits in Kontakt stand. Trotz des personellen Aderlasses der vergangenen Wochen und der Tatsache, dass sich Scuderi bei der Aufstellung an den letzten Spieltagen immer wieder mit Puzzlespielchen behelfen musste, darf man dem VfR Warbeyen im Pokal-Finale wohl nicht seine Favoritenrolle absprechen.

"Solingen steht nicht umsonst im Finale"

Der VfR, der zum vierten Mal in Serie im Finale steht und sich im vergangenen Jahr mit einem 4:1-Sieg über Blau-Weiß Mintard die Trophäe sicherte, kommt ausgeruht aus einer zweiwöchigen Pause. Weil die zweite Mannschaft in der Landesliga und die B-Juniorinnen in der Niederlage ihre Saison beendet haben, kann Scuderi aus dem Vollen schöpfen.

„Wir haben so ein Finale jetzt schon drei Mal mitgemacht. Das ist immer eine ganz besondere Geschichte“, sagt Scuderi. Er erwartet ein mitreißendes Spiel. „Ich denke, beide Teams werden ausblenden, dass sie schon für den DFB-Pokal qualifiziert sind. Wir wollen den Pott auch in diesem Jahr wieder holen.“

Eine Zitterpartie wie Mitte Februar im Viertelfinale gegen Niederrheinligist Rhenania Bottrop, als der VfR, damals noch in Bestbesetzung, sich erst im Elfmeterschießen behaupten konnte, will Scuderi nach Möglichkeit vermeiden. „Wir unterschätzen den Gegner nicht. Es gehört einiges dazu, eine solche Pokalrunde zu spielen. Solingen steht nicht umsonst im Finale.“