Mit Vollgas in die Vorbereitung: (hinten von links) Trainer Alexander Egen, Michael Belousow, Yannick Woudstra, Julian Mayr und Max Jahner sowie (vorne von links) Matthias Riedelsheimer (Co-Trainer), Sebastian Rutkowski, Maximilian Edenhofer, Philipp Mayr, Bernhard Dittenhauser (Torwarttrainer) und Sebastian Habermeyer (Co-Trainer).
Mit Vollgas in die Vorbereitung: (hinten von links) Trainer Alexander Egen, Michael Belousow, Yannick Woudstra, Julian Mayr und Max Jahner sowie (vorne von links) Matthias Riedelsheimer (Co-Trainer), Sebastian Rutkowski, Maximilian Edenhofer, Philipp Mayr, Bernhard Dittenhauser (Torwarttrainer) und Sebastian Habermeyer (Co-Trainer). – Foto: Dirk Sing

„Wir wollen so lange wie möglich oben dabeibleiben“

Der VfR Neuburg startete am Dienstag in die Vorbereitung auf die Saison 2021/2022 +++ Cheftrainer Alexander Egen freut sich über einen „gesunden“ Konkurrenzkampf in seinem 23 Akteure umfassenden Kader

Es schien fast so, als wollte der Wettergott nicht zum Spielverderber werden. Als der VfR Neuburg am Dienstagabend in die Vorbereitung auf die Saison 2021/2022 startete, schloss der Himmel nahezu pünktlich seine Schleusen. Bis auf den verletzten Torhüter Dominik Jozinovic (möchte nach seinem Kreuzbandriss vor sechs Monaten im August wieder ins Training einsteigen), den erkrankten Fabian Heckel sowie die beruflich verhinderten Hakan Düzgün, Marco Bader und Semih Coklar (SG Quelle Fürth) konnte Trainer Alexander Egen sein komplettes Team begrüßen. Darunter auch die Neuzugänge Philipp Mayr (FC Gerolfing), Yannick Woudstra (TuS Geretsried), Michael Belousow (FC Pipinsried), Michael Edenhofer (TSV Rain), Max Jahner, Julian Mayr und Sebastian Rutkowski (alle FC Ehekirchen).

„Unser Kader umfasst inklusive der drei Torhüter 23 Akteure“, sagt Egen, der darin einen großen Vorteil sieht: „Im Grunde haben wir dadurch jede Position doppelt besetzt. Im Vergleich zur Vorsaison, als wir hin und wieder mit 13 Spielern zu seiner Auswärtspartie fahren mussten, ist das natürlich eine deutliche Verbesserung.“ Hinzu komme, „dass es nun einen gesunden Konkurrenzkampf um die Plätze in der Anfangsformation“ geben würde. Der VfR-Chefcoach betont: „Mir ist es dabei völlig egal, wie alt oder jung ein Spieler ist. Wer sich im Training anbietet und dort seine Leistung abliefert, der wird am Ende auch auf dem Platz stehen.“

Dass er und seine Truppe dies bereits zum jetzigen Zeitpunkt in Sachen Vorbereitung tun, kommt für den Neuburger Übungsleiter indes „schon etwas überraschend“. Der Grund: „Angesichts der damaligen Corona-Situation bin ich vor einigen Wochen noch davon ausgegangen, dass wir vielleicht Mitte August wieder in den Punktspiel-Betrieb einsteigen. Daher hatte ich geplant, dass wir uns gegen Mitte/Ende Juni langsam wieder ans Fußballspielen gewöhnen, um dann richtig loszulegen.“ Doch der BFV machte dieser Planung einen Strich durch die Rechnung. „Als dann bekannt wurde, dass die Landesliga-Saison bereits am 24. Juli beginnt und bereits eine Woche zuvor eine Pokal-Partie auf dem Programm steht, haben wir den Start der Vorbereitung um zwei Wochen nach vorne verschoben“, so Egen. Von einer „normalen Sommervorbereitung“ sei man dennoch ein „gutes Stück“ entfernt. „Letztlich bleiben uns zehn bis zwölf Trainingseinheiten sowie einige Testspiele, um in Form zu kommen und uns als Mannschaft zu finden“, sagt Egen, der freilich auch weiß, „dass wir dennoch nicht überziehen dürfen. Die Trainings- und Belastungssteuerung wird deshalb auch ein ganz zentrales Thema.“

Wohin der sportliche Weg der Lilaweißen in dieser Spielzeit gehen wird, sei laut Egen indes nur schwer einzuschätzen. „Auf der einen Seite haben wir sicherlich den einen oder anderen hochkarätigen Akteur verloren. Auf der anderen Seite sind junge, talentierte und hochmotivierte Jungs dazugekommen, die frischen Wind in unser Team bringen werden“, meint der 32-Jährige. Sein Ziel? „Eine konkrete Platzierung auszugeben, ist derzeit noch sehr schwer. Aber letztlich wollen wir schon so lange wie möglich oben dabeibleiben.“

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Aufrufe: 10.6.2021, 16:36 Uhr
Neuburger Rundschau / Dirk SingAutor

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