Leon Buschen (rotes Trikot) und Amin Azdouffal (grünes Trikot) bei dem Empfang ihrer Auszeichnungen.
Leon Buschen (rotes Trikot) und Amin Azdouffal (grünes Trikot) bei dem Empfang ihrer Auszeichnungen. – Foto: Sascha Köppen

VfR Fischeln freut sich über dreifachen Erfolg

Der Verein stellt den besten Torhüter und den besten Torschützen beim Dülkener Hallenmasters.

Landesligist SC Victoria Mennrath hat beim 30. Dülkener Hallenfußballmasters seinen Titel verteidigt. Im Endspiel gewann das Team von Trainer Simon Netten, der zu den Hauptverantwortlichen für den seit langem anhaltenden Aufwärtstrend zählt, gegen Erkelenz mit 2:1. Platz drei ging an den VfR Fischeln, der sich im kleinen Finale gegen den ASV Süchteln nach Neunmeterschießen mit 5:4 (1:1) durchsetzte.

Neben diesem Erfolg gab es für die Kockel-Schützlinge noch zwei weitere Erfolgserlebnisse: Leon Buschen wurde von der Jury zum besten Keeper gewählt und Amin Azdouffal wurde mit elf Treffern zum besten Turniertorjäger gekürt. Im Halbfinale hatte der VfR drei Sekunden vor dem Abpfiff gegen Mennrath mit 3:4 verloren. Im anderen Halbfinale hatte Erkelenz die Süchtelner mit 8:7 nach Strafstoßschießen eliminiert. In der am 26. Februar beginnenden zweiten Saisonhälfte erwarten die Fischelner übrigens die Mennrather in der Meisterschaft an der Kölner Straße. Im Hinspiel hatte es eine 1:3-Niederlage gegeben.

In der Vorrunde hatten sich die Grünhemden, die auf Initiative des VfB Uerdingen für diese Veranstaltung eine Wildcard bekommen hatten – in Krefeld selbst hatten sie sich vor einer Woche nicht durchgesetzt –, auf dem letzten Drücker gegen Waldniel noch für die Zwischenrunde qualifiziert (6:4). Da lief es dann, nach einer Auftaktniederlage, wieder gegen Mennrath (1:3), gegen den SC Viersen-Rahser (4:3) und SC Niederkrüchten (7:1) viel besser.

In der Vorrunde knapp auf der Strecke – es ging um ein Tor – blieb der CSV Marathon Krefeld. Dafür verabschiedete sich der KFC Uerdingen mit drei Pleiten aus dem Turnier, wobei die letzte gegen B-Ligist Leutherheide, egal mit welcher personellen Besetzung, schon arg peinlich war. „Wir waren mit unserer U18, also der A II, dort“, sagte Trainer Dmitry Voronov. „Das werden wir nicht überbewerten.“

Aufrufe: 024.1.2023, 21:00 Uhr
RP / Werner FuckAutor