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VfR Aalen will im Stadtduell das Ticket fürs Achtelfinale lösen

Der Regionalligist gastiert in der 3. Pokalrunde bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach.

von Timo Babic · 17.08.2026, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Für den VfR Aalen geht es am Dienstagabend im WFV-Pokal um den Einzug ins Viertelfinale. Der Regionalligist gastiert bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, und damit wird aus der Pflichtaufgabe zugleich ein besonderes Stadtduell. Sportlich reist der VfR als klarer Favorit an, emotional dürfte die Partie aber deutlich mehr Reiz besitzen als ein gewöhnliches Pokalspiel.

Aalen kommt mit zwei Unentschieden aus den ersten beiden Regionalliga-Partien in diese Aufgabe. Zum Auftakt gab es ein 1:1 gegen den SC Freiburg II, am Samstag folgte ein weiteres 1:1 beim TSV Steinbach Haiger. In beiden Spielen führte die Mannschaft von Beniamino Molinari, in beiden Partien musste sie sich am Ende mit einem Punkt begnügen. In Steinbach brachte Sasa Maksimovic den VfR in der 36. Minute in Führung, ehe Jahn Herrmann in der 80. Minute ausglich. Für einen Aufsteiger sind zwei Punkte gegen anspruchsvolle Gegner kein Fehlstart, doch Aalen weiß: Aus den ordentlichen Auftritten hätte mehr Ertrag entstehen können.

Genau deshalb bekommt der Pokalabend eine doppelte Bedeutung. Der VfR will weiterkommen, aber auch das Gefühl schärfen, Spiele wieder konsequent über die Ziellinie zu bringen. Gegen Hofherrnweiler-Unterrombach wird Aalen mehr Ballbesitz und Spielkontrolle erwarten dürfen. Entscheidend wird sein, daraus klare Chancen zu entwickeln und dem Außenseiter keine einfachen Umschaltmomente zu ermöglichen.

Die TSG ist als Verbandsligist zwar zwei Klassen tiefer angesiedelt, hat aber bereits gezeigt, dass sie unangenehm sein kann. Zum Ligastart holte Hofherrnweiler-Unterrombach ein 1:1 beim SV Fellbach. Zudem bringt ein Stadtduell immer zusätzliche Energie mit: kurze Wege, viele Bekannte, besondere Motivation. Für die TSG ist es die Chance auf ein Pokalhighlight, für Aalen die Aufgabe, diese Hoffnung früh klein zu halten.

Am Samstag wartet in der Regionalliga bereits das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II. Vorher aber zählt nur der Pokal. Der VfR muss die Favoritenrolle seriös annehmen, defensiv wach bleiben und im Abschluss konsequenter werden. Ein Sieg wäre nicht nur der Schritt ins Viertelfinale, sondern auch ein wichtiger Impuls vor dem nächsten Liga-Anlauf.