2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

VfR Aalen vor nächstem Schritt im engen Endspurt der Oberliga

Der Tabellenführer erwartet Aufsteiger Singen.

von Timo Babic · Heute, 17:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Der VfR Aalen geht als Spitzenreiter in den 28. Spieltag der Oberliga Baden-Württemberg. Vor dem Heimspiel gegen den Türkischen SV Singen ist die Ausgangslage klar: Die Mannschaft führt die Tabelle mit 64 Punkten an und hat sich mit dem 3:0 beim Karlsruher SC II zusätzliches Selbstvertrauen geholt. Zugleich bleibt der Vorsprung auf die Verfolger wertvoll, aber nicht uneinholbar. Gegen Singen bietet sich nun die Gelegenheit, die Position an der Spitze weiter zu festigen.

Klare Tabellenlage

Der VfR Aalen steht nach 26 Spielen bei 20 Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen. Mit 64:17 Toren weist die Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv die besten Zahlen der Liga auf. Der erste Verfolger VfR Mannheim hat acht Punkte Rückstand, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Für Aalen geht es deshalb darum, die günstige Ausgangsposition mit einem weiteren Heimsieg zu untermauern.

Der Auftritt in Karlsruhe

Am vergangenen Spieltag setzte sich der VfR Aalen beim Karlsruher SC II mit 3:0 durch. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Dean Melo die Gäste in der 55. Minute in Führung. Nur sieben Minuten später erhöhte Sasa Maksimovic per Foulelfmeter auf 2:0. Als Dean Melo in der 67. Minute zum zweiten Mal traf, war die Partie entschieden. Aalen nutzte damit eine starke Phase nach der Pause konsequent und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel.

Der Gegner aus Singen

Der Türkische SV Singen reist als Tabellen-14. nach Aalen und steht mit 30 Punkten weiter im unteren Tabellendrittel. Zuletzt verlor die Mannschaft zuhause gegen den 1. Göppinger SV mit 2:3. Zwar hatte Cheick Oumar Coulibaly Singen in Führung gebracht, doch noch vor der Pause drehten die Gäste die Begegnung mit drei Treffern. Jonas Zimmermann verkürzte in der 58. Minute zwar noch auf 2:3, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Die Defensive bleibt mit 67 Gegentoren eine der anfälligsten der Liga.

Erinnerung an das Hinspiel

Auch das erste Duell der Saison spricht für den VfR Aalen. Beim 3:0 in Singen sorgten Benjamin Kindsvater per Foulelfmeter und Vico Meien schon früh für klare Verhältnisse, noch vor der Pause stellte Kindsvater auf 3:0. In der Schlussphase sah Mokhtar Boulachab auf Singener Seite zudem die Rote Karte. Für Aalen ergibt sich daraus vor dem Rückspiel eine eindeutige sportliche Vorgabe: Gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte zählt im Titelrennen nur ein weiterer Sieg.