
Der VfR Aalen geht als Tabellenführer in den 26. Spieltag der Oberliga Baden-Württemberg. Nach dem 1:1 im Gipfeltreffen beim VfR Mannheim kehrt die Mannschaft nun mit einer unveränderten, aber weiter unter Druck stehenden Spitzenposition in den Heimspielalltag zurück. Gegner ist der FSV Hollenbach, der zuletzt mit einem deutlichen Sieg auf sich aufmerksam gemacht hat. Für Aalen ist die Ausgangslage dennoch klar: Zuhause zählt nur der nächste Schritt im Aufstiegsrennen.
Spitze behauptet
Mit 55 Punkten aus 23 Spielen steht der VfR weiterhin an der Tabellenspitze. Der Vorsprung auf den VfR Mannheim beträgt zwei Zähler, dahinter folgt der TSV Essingen bereits mit deutlichem Abstand. Das bedeutet: Aalen hat die beste Ausgangslage, aber keinen Spielraum für längere Schwächephasen. Gerade Heimspiele gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich gewinnen in dieser Konstellation zusätzlich an Gewicht.
Rückblick auf Mannheim
Das 1:1 beim direkten Verfolger war für Aalen vor allem ein Ergebnis mit strategischem Wert. Der VfR geriet durch einen Foulelfmeter von Alexander Esswein in Rückstand, antwortete aber fast unmittelbar mit dem Ausgleich durch Sasa Maksimovic – ebenfalls per Foulelfmeter. Dass Mannheim den Abstand nicht verkürzen konnte, war aus Aalener Sicht der wichtigste Ertrag dieses Nachmittags. Zugleich blieb der Eindruck eines Spiels, in dem Aalen standhielt, ohne sich entscheidend abzusetzen.
Hollenbach mit Signal aus dem Keller
Der kommende Gegner reist nicht als verunsichertes Team an. Hollenbach gewann zuletzt gegen den 1. Göppinger SV mit 4:1 und sammelte damit wichtige Punkte im Tabellenkeller. Niklas Dörr, Hannes Scherer, Jonas Limbach und Julian Henning sorgten für einen klaren Sieg, der die Mannschaft auf 27 Punkte brachte. Für Aalen ist das ein Hinweis darauf, dass Hollenbach trotz Tabellenplatz 14 mit spürbarem Selbstvertrauen anreisen wird.
Was für den VfR zählt
Aus Sicht des Tabellenführers wird es darauf ankommen, das Spiel früh in die gewünschte Richtung zu lenken. Gegen Hollenbach darf Aalen sich keine offene Partie über längere Phasen leisten, zumal der Gegner aus seinem jüngsten Erfolg Energie ziehen dürfte. Entscheidend werden Ballkontrolle, Konsequenz in den Strafräumen und eine klarere Anfangsphase sein als zuletzt gegen Essingen oder Mannheim. Ein Nachbericht mit Spielverlauf ist vor Anpfiff naturgemäß nicht möglich – dies ist der Vorbericht aus Sicht des VfR Aalen.