
Der VfR Aalen hat auch das Nachholspiel beim FC Denzlingen gewonnen und seine Tabellenführung weiter gefestigt. Beim Tabellenletzten setzte sich die Mannschaft mit 2:0 durch, brauchte dafür aber Geduld gegen einen tief stehenden Gegner. Nach einer torlosen ersten Hälfte fiel die Entscheidung erst nach dem Seitenwechsel. Mit nun 70 Punkten hat Aalen den zweiten Platz vorzeitig abgesichert und bleibt an der Spitze klar in Front.
Geduld gegen kompakte Gastgeber
Aalen übernahm von Beginn an die Kontrolle und verzeichnete die größeren Ballbesitzanteile. Denzlingen hielt dagegen mit einer gut gestaffelten Defensive und suchte seine Chancen im Umschalten. Die beste Möglichkeit der Anfangsphase hatte sogar der Gastgeber, doch der Abschluss wurde vom Aalener Torhüter entschärft. Auf der anderen Seite näherte sich der VfR mehrfach an, blieb im letzten Pass und im Abschluss aber zunächst ohne Ertrag.
Torlos trotz guter Phase
Im Verlauf der ersten Hälfte erhöhte Aalen den Druck. Ein Freistoß führte zur bis dahin größten Gelegenheit: Zunächst parierte der Denzlinger Torhüter, anschließend traf der VfR im Nachsetzen noch das Lattenkreuz. Auch weitere Abschlüsse aus der Distanz und über die linke Seite brachten keinen Treffer. So ging es trotz klarer Feldvorteile des Tabellenführers mit einem 0:0 in die Pause.
Döringer öffnet das Spiel
Nach dem Seitenwechsel blieb das Muster zunächst ähnlich, ehe Aalen in der 60. Minute die Führung gelang. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte Denzlingen zunächst noch abwehren, doch Jascha Döringer reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller zum 1:0. Der Treffer veränderte die Statik der Partie. Aalen blieb spielbestimmend und brachte mit mehreren Wechseln zusätzliche Frische in die Begegnung.
Elfmeter entscheidet endgültig
In der Schlussphase drängte der VfR auf die Vorentscheidung und bekam diese in der 78. Minute. Nach einem Handspiel entschied die Schiedsrichterin auf Elfmeter, den Benjamin Kindsvater sicher zum 2:0 verwandelte. Kurz danach hatte Aalen sogar die Chance auf einen weiteren Treffer, ließ diese aber ungenutzt. Das änderte nichts mehr am Gesamteindruck: Der VfR gewann souverän, ohne zu glänzen, und setzte sich in einem Spiel durch, das vor allem Geduld und Konsequenz verlangte.