
In der Landesliga, Staffel 3, bot der heutige Auftakt zum 25. Spieltag und ein Nachholspiel eine klare sportliche Auskunft über die aktuelle Formkurve der beteiligten Klubs.
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Im Duell vor 250 Zuschauern feierte der Absteiger VfL Pfullingen einen souveränen Heimsieg gegen den SV Croatia Reutlingen. Die Pfullinger ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Den Grundstein legte Sven Packert, der in der 10. Minute zum 1:0 traf. Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Hausherren das Geschehen auf dem Rasen. In der 51. Minute erhöhte Nico Rall auf 2:0. Kurz vor dem Ende der Partie sorgte Jakob Kuhle in der 87. Minute mit dem Treffer zum 3:0 für den Endstand.
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Eine regelrechte Machtdemonstration erlebten die 80 Zuschauer beim Spiel des VfL Nagold gegen den TSV Harthausen/Scher. Die Nagolder spielten sich phasenweise in einen Rausch und ließen dem Gegner keine Chance. Die Torfolge begann in der 20. Minute mit dem 1:0 durch Tom Gutekunst. Kurz vor der Pause erhöhte Jonny Rothfuss in der 42. Minute auf 2:0. Nach dem Wiederanpfiff brach der Widerstand der Gäste endgültig zusammen: Chris Wolfer erzielte in der 54. Minute das 3:0, gefolgt von Panagiotis Karypidis, der in der 59. Minute zum 4:0 traf. Den Schlusspunkt unter diese einseitige Begegnung setzte Elias Bürkle in der 63. Minute mit dem Tor zum 5:0-Endstand.
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Vor 100 Zuschauern lieferte der VfB Bösingen eine konzentrierte Leistung beim SC 04 Tuttlingen ab und sicherte sich drei wichtige Auswärtspunkte. Die Gäste fanden schnell in die Spur und setzten die ersten Akzente. Den Treffer zum 0:1 erzielte Marvin Schlosser bereits in der 8. Minute. Die Tuttlinger bemühten sich um Stabilität, mussten jedoch unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff einen herben Dämpfer hinnehmen. In der 45. Minute markierte Kevin Hezel das Tor zum 0:2-Endstand.
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SV Zimmern hat im Rennen um die Spitze einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Das 1:2 bei SV Croatia Reutlingen kostete nicht nur Punkte, sondern auch Momentum. Zwar glich Leo Benz per Foulelfmeter aus, doch das späte Gegentor in der 90. Minute traf die Mannschaft hart. Mit 44 Punkten ist Zimmern weiter Dritter, aber der Abstand nach ganz oben ist gewachsen.
Nun kommt mit der Spvgg Freudenstadt ein Gegner, der zuletzt ein wildes 6:5 gegen TuS Ergenzingen gewann. Patrick Ostojic, Julian Köhler und Mert Karaaslan ragten in einem Spiel heraus, das lange entschieden schien und dann doch noch völlig offen wurde. Freudenstadt steht trotz dieses Spektakels erst bei 16 Punkten, hat sich aber neues Leben verschafft. Das Hinspiel endete 1:1, auch deshalb sollte Zimmern dieses Heimspiel keinesfalls als einfache Pflichtaufgabe betrachten.
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Für SV Seedorf ist die Lage weiter angespannt. Zuletzt setzte es beim 0:3 in Tuttlingen den nächsten Rückschlag. Modou Lamin Badjie, Emirhan Karakaya und Aaron Barquero Schwarz trafen für den Gegner, Seedorf blieb bei 23 Punkten. Jeder Heimauftritt bekommt damit noch mehr Gewicht.
SV Nehren reist nach dem überraschenden 1:3 gegen VfL Mühlheim mit Wut im Bauch an. Nach dem Ausgleich durch Philipp Frank schien die Partie noch offen, doch ein Eigentor von Luis Sinz, ein Foulelfmeter von Niklas Oertel und die Gelb-Rote Karte gegen Yannik Dorka brachten Nehren aus dem Tritt. Mit 40 Punkten ist die Mannschaft aber weiterhin im oberen Feld. Das Hinspiel war eine klare Sache: Nehren gewann 3:0 gegen Seedorf. Genau deshalb wird Seedorf auf Wiedergutmachung brennen.
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Für den SSC Tübingen war das 3:5 in Schwenningen ein weiterer Nachmittag zwischen Aufbäumen und Ernüchterung. Nach einem 0:4-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft durch Tore von Deniz Türkel, Lars Lack und Jakob Gedeon-Göbel immerhin zurück ins Spiel, doch am Ende blieb nur die Niederlage. Mit 25 Punkten ist Tübingen weiter in Reichweite der sichereren Zonen, aber nicht frei von Sorgen.
VfB Bösingen wird mit breiter Brust anreisen, zumal die Mannschaft im Hinspiel bereits 3:0 gegen SSC Tübingen gewann. Damals trafen Julian Schneider, Andy Zimmermann und Benedikt Bantle. Nach dem jüngsten Sieg gegen Nagold ist Bösingen ohnehin im Aufwind. Für Tübingen ist dieses Spiel deshalb mehr als nur ein weiterer Termin – es ist die Chance, einem unangenehmen Gegner eine offene Rechnung zu präsentieren.
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TuS Ergenzingen hat beim spektakulären 5:6 in Freudenstadt zwar Moral gezeigt, am Ende aber erneut leer ausgegangen. Vor allem Dave Nzally und Samuel Dantzler hielten die Mannschaft in einer wilden Schlussphase im Spiel. Dennoch bleibt Ergenzingen bei 17 Punkten und steht weiter unter Druck.
SC 04 Tuttlingen reist nach dem Nachholspiel mit einem zusätzlichen Rhythmus in diese Partie und kann mit 31 Punkten deutlich freier auftreten. Das Hinspiel war mit dem 3:0 für Tuttlingen eine klare Angelegenheit. Marcel Misic traf damals doppelt, ehe er kurz vor Schluss noch einmal nachlegte. Ergenzingen braucht diesmal deutlich mehr Widerstandskraft, wenn es den Favoriten ernsthaft gefährden will.
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Der VfL Mühlheim hat mit dem 3:1 in Nehren eines der stärksten Zeichen des letzten Spieltags gesetzt. Nino Rebholz traf früh, später half ein Eigentor von Luis Sinz, ehe Niklas Oertel per Foulelfmeter den Sieg absicherte. Mit 30 Punkten hat sich der Aufsteiger eine gute Position erarbeitet.
BSV 07 Schwenningen kommt nach dem 5:3 gegen SSC Tübingen ebenfalls mit Schwung. Volkan Bak und Fabio Chiurazzi prägten einen offensivstarken Auftritt, der Schwenningen auf 33 Punkte brachte. Das Hinspiel endete 0:0, doch die jüngsten Ergebnisse beider Mannschaften sprechen diesmal eher für eine offenere, mutigere Partie. Es treffen zwei Teams aufeinander, die gerade Lust auf mehr entwickelt haben.
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TSG Balingen II geht als klarer Tabellenführer in dieses Heimspiel. Das 4:1 gegen TSV Harthausen/Scher war der nächste Beleg für die Stabilität des Spitzenreiters. Finn König, Silas Bader, Paul Gaiser und Mirhan Inan sorgten dafür, dass Balingen bei 52 Punkten bleibt und weiter mit Nachdruck marschiert.
FC 07 Albstadt hat mit 18 Punkten große Sorgen und bekommt nun den schwerstmöglichen Gegner. Das Hinspiel endete bereits deutlich mit 5:1 für Balingen II. Damals trafen unter anderem Noel Feher doppelt sowie Jaden Quartey, Bastian Berger und Nathan Cuflom. Alles spricht zunächst für die Gastgeber. Für Albstadt bleibt nur die Hoffnung, ausgerechnet in dieser schweren Aufgabe einen unerwarteten Widerstandsmoment zu finden.
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