
Ohratal liegt mit 18 Punkten knapp vor Hildburghausen, das zwei Zähler weniger auf dem Konto hat. Ein Sieg auf heimischem Kunstrasen könnte die Eintracht somit nicht nur aufschließen lassen, sondern sogar an den Gästen vorbeiziehen.
Routinier Konstantin Brückner, Abwehrspieler auf der linken Seite, beschreibt Ohratal als „eine Mannschaft, die in der Landesklasse immer um die oberen Platzierungen spielt und auch Erfahrung in höheren Ligen gesammelt hat.“ Nach dem Abstieg aus dem Thüringer Oberhaus habe sich das Team zuletzt im Umbruch befunden, dennoch sei die Rückrunde stark ausgefallen. „In dieser Saison holen sie zuverlässig Punkte, sowohl zu Hause als auch auswärts“, betont Brückner. Die Eintracht müsse ihr Spiel am Sonntag durchsetzen: „Das muss uns am Sonntag auch gelingen.“
Auch die Defensive der Hildburghäuser steht im Fokus. Mit 13 Gegentreffern habe man bereits einige Tore kassiert und erst einmal zu null gespielt. Brückner räumt ein, dass die Hintermannschaft intern schon thematisiert wurde: „Natürlich willst du als Hintermannschaft möglichst zu null spielen.“ Gleichzeitig merkt er aber an, dass es manchmal sinnvoll sei, den Fokus mehr auf das Verteidigen als auf das nächste Tor zu legen. Mit dem zweitbesten Wert ligaweit liege die Eintracht aktuell sogar unter dem Schnitt der letzten Saison. Verbesserungen seien dennoch möglich.
Für das Heimspiel zeigt sich Brückner zuversichtlich. Er erwartet ein „spannendes und temporeiches Spiel“ und ist überzeugt, dass die Punkte in Hildburghausen bleiben, wenn alle Spieler ihre Leistung abrufen.