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VfL Herrenberg bejubelt in Gäufelden den Turniersieg

VfL gewinnt den Wanderpokal nach drei intensiven Turniertagen

von red · 21.12.2025, 23:39 Uhr · 0 Leser
– Foto: Verein

Drei Tage Hallenfußball, kurze Wege, zwölf Minuten Spielzeit und ein Modus ohne Schonfrist: Das Gäufeldener Hallenturnier 2025 hat in der Hermann-Wolf-Halle in Nebringen einmal mehr gezeigt, warum es zu den prägenden Veranstaltungen im regionalen Winterkalender gehört. Am Ende setzte sich der VfL Herrenberg durch und gewann nach einem überzeugenden Finalauftritt gegen den SV Deckenpfronn den Wanderpokal der Gemeinde Gäufelden. Der Weg dorthin führte über eine fordernde Vorrunde, einen hochintensiven Finaltag und klare Entscheidungen in den K.-o.-Spielen.

Ein Turnier mit klarer Dramaturgie
Das Gäufeldener Hallenturnier erstreckte sich vom 19. bis 21. Dezember 2025 und folgte einer bewährten Struktur. An den ersten beiden Tagen wurden die Vorrundengruppen ausgespielt, ehe am heutigen Sonntag die Zwischenrunde, die K.-o.-Phase und das Finale folgten. Die Spielzeit von zwölf Minuten pro Partie sorgte für ein hohes Grundtempo und ließ kaum Raum für taktische Zurückhaltung. Jeder Fehler hatte unmittelbare Folgen, jede Führung veränderte die Dynamik eines Spiels spürbar.

Die Vorrunde als erste Standortbestimmung
Bereits am Freitag und Samstag zeichneten sich die Teams ab, die das Turnier prägen sollten. Der FC Unterjettingen präsentierte sich in seiner Vorrundengruppe stabil, ebenso die Sportfreunde Kayh und der TV Nebringen, der vor allem defensiv überzeugte. Parallel dazu arbeitete sich der VfL Herrenberg kontinuierlich nach vorne. Punktgleich mit dem SV Nufringen, aber mit der nötigen Konstanz, schuf sich Herrenberg eine starke Ausgangslage für den entscheidenden Turniertag.

Der heutige Sonntag bringt neue Gruppen und neue Spannung
Der heutige Sonntag begann mit vier Dreiergruppen, die keine taktischen Spielchen erlaubten. In Gruppe E setzten sich der VfL Herrenberg und der FC Unterjettingen durch, in Gruppe F qualifizierten sich die Sportfreunde Kayh und der Türkische SV Herrenberg. Gruppe G wurde von den Sportfreunden Gechingen und dem TV Nebringen bestimmt, während in Gruppe H der SV Deckenpfronn und der SV Nufringen den Einzug in die K.-o.-Runde schafften. Die Halle spürte in dieser Phase, dass das Turnier endgültig in seine entscheidende Phase eintrat.

Viertelfinals ohne Sicherheitsnetz
In den Viertelfinals erhöhte sich die Intensität nochmals. Der VfL Herrenberg setzte sich mit 4:2 gegen den Türkischen SV Herrenberg durch und bestätigte seine Stabilität. Der SV Nufringen behauptete sich gegen die Sportfreunde Gechingen, der FC Unterjettingen bezwang die Sportfreunde Kayh, und der SV Deckenpfronn zog nach einem Neunmeterschießen gegen den TV Nebringen ins Halbfinale ein. Spätestens hier wurde deutlich, dass nur körperliche Frische und mentale Klarheit den Weg Richtung Titel offenhalten würden.

Herrenberg setzt im Halbfinale ein Ausrufezeichen
Im Halbfinale ließ der VfL Herrenberg keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Mit einem deutlichen 4:0 gegen den SV Nufringen zog die Mannschaft souverän ins Finale ein und präsentierte sich dabei sowohl defensiv stabil als auch offensiv zielstrebig. Das zweite Halbfinale verlief deutlich enger: Der SV Deckenpfronn setzte sich nach Neunmeterschießen gegen den FC Unterjettingen durch und sicherte sich das zweite Finalticket.

Der Kampf um Platz drei
Im Spiel um Platz drei trafen der FC Unterjettingen und der SV Nufringen aufeinander. Nach einem ausgeglichenen Verlauf entschied das Neunmeterschießen zugunsten des SV Nufringen, der sich damit den dritten Rang sicherte. Unterjettingen blieb trotz eines starken Turnierverlaufs ohne Podestplatz.

Finale mit klarer Entscheidung
Das Finale brachte die Entscheidung um den Wanderpokal. Der VfL Herrenberg traf auf den SV Deckenpfronn und bestätigte erneut seine Rolle als konstantestes Team des Turniers. Mit einem 3:1-Erfolg kontrollierte Herrenberg weite Teile der Partie und ließ defensiv kaum etwas zu. Der Schlusspfiff markierte den Turniersieg und den Gewinn des Wanderpokals der Gemeinde Gäufelden.

Ein würdiger Abschluss für drei intensive Tage
Das Gäufeldener Hallenturnier 2025 bot über drei Tage hinweg alles, was den Hallenfußball auszeichnet: hohes Tempo, emotionale Wendungen und enge Entscheidungen. Der VfL Herrenberg krönte sich am Ende zum verdienten Sieger, doch auch Mannschaften wie Deckenpfronn, Nufringen, Unterjettingen und Nebringen prägten das Turnier nachhaltig. Die Hermann-Wolf-Halle wurde einmal mehr zur Bühne eines Wettbewerbs, der sportliche Qualität und regionale Verbundenheit eindrucksvoll miteinander verband.