TSG-Futsaler die Besten im Südwesten

Bretzenheimer qualifizieren sich durch 6:4-Sieg über Idar-Oberstein für Regionalmeisterschaft

Göllheim . Mit sechs Siegen aus sechs Spielen sind die Futsaler der TSG Bretzenheim zur Südwestmeisterschaft geeilt. Die Mannschaft von Christian Wölfelschneider setzte sich in einem packenden Finale nach Sechsmeterschießen mit 6:4 gegen Oberligist Idar-Oberstein durch. "Insgesamt bin ich total zufrieden mit dem, was wir gezeigt haben", freute sich Wölfelschneider über den Titelgewinn.

Die Gruppenphase hatten die Mainzer zuvor mit Siegen gegen den VfB Reichenbach (1:0), Südwest Ludwigshafen (4:0) und B-Klassist VfL Esslingen (5:0) souverän gemeistert, sich dabei von Spiel zu Spiel treffsicherer präsentiert. Das abschließende Gruppenspiel gegen Oberligist Idar-Oberstein lieferte dann schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer in der Halle in Göllheim im Endspiel erwarten sollte. 2:1 setzten sich die TSGler knapp durch. Im Halbfinale gegen die gewohnt starke SG Meisenheim buchten die Mainzer durch einen 2:0-Erfolg das Finalticket. "Für mich war Meisenheim die zweitbeste Mannschaft beim Turnier", lobte der TSG-Coach den Kontrahenten, der sich im Spiel um Platz drei mit 5:3 gegen den FSV Schifferstadt durchsetzte.

Im Finale kam es dann zum Wiedersehen der beiden Gruppengegner. "Idar-Oberstein hat das sehr gut gemacht, tief gestanden und auf seine Chancen gewartet", zollt Wölfelschneider dem Kontrahenten Respekt. 2:2 hieß es nach Ablauf der regulären Spielzeit. Die Verlängerung von drei Minuten netto hatte es in sich: Im Aufbau mit zusätzlichem Feldspieler verlor dieser als letzter Mann den Ball und ermöglichte Idar-Oberstein die Führung. Wenige Sekunden vor Schluss bekamen die Bretzenheimer dann einen Zehnmeter aus dem Sekundenbruchteile vor dem Abpfiff eine Ecke resultierte. "Die Hereingabe habe ich dann aus Versehen in den Winkel gejagt", lacht Wölfelschneider, der mit seinen Paraden dann auch beim Sechsmeterschießen eine entscheidende Rolle spielte. Die TSGler Stephan Kaul, Walery Engel und Tommy Tummers verwandelten, während Idar an Christian Wölfelschneider scheiterte. "Insgesamt war es wirklich ein super Turnier, auch von der Stimmung und den Rahmenbedingungen her", freut sich Wölfelschneider auf die Regionalmeisterschaft. Hierfür qualifizierten sich ohnehin beide Finalteilnehmer, die den Südwesten nun am 17. Februar im Saarland vertreten werden. Gegen jeweils zwei Vertreter aus dem Saarland und vom Verband Rheinland geht es dann um das Ticket für den bundesweiten Vergleich.



Aufrufe: 028.1.2019, 12:00 Uhr
Martin ImruckAutor

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