
In der NOFV-Oberliga Süd bot die heutige Fortsetzung des 27. Spieltags hochemotionale Duelle und eine beeindruckende Zuschauerkulisse.
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Der VfB 1921 Krieschow und die SG Union Sandersdorf trafen aufeinander. In einer kampfbetonten Begegnung gelang den Gästen der erste emotionale Durchbruch: Kai Wonneberger markierte in der 34. Minute das Tor zum 0:1. Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Es war schließlich der Torjäger Andy Hebler, der in der 65. Minute den Treffer zum 1:1-Endstand erzielte.
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Für den Aufstiegsaspiranten SC Freital verlief das Spiel gegen den VfL Halle 1896 überaus enttäuschend. Kurz vor dem Pausenpfiff versetzte Ludwig Bölke den Gastgebern einen Dämpfer, als er in der 43. Minute die 0:1-Führung für die Hallenser erzielte. Zwar keimte im Freitaler Lager neue Hoffnung auf, als Robin Fluß in der 51. Minute den Ausgleich zum 1:1 markierte, doch die Gäste schlugen unmittelbar zurück. Joel Marks erzielte in der 55. Minute den Siegtreffer zum 1:2.
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Vor 150 Zuschauern entwickelte sich zwischen dem FC Einheit Wernigerode und dem Bischofswerdaer FV 08 eine kampfbetonte Partie, in der beide Mannschaften alles in die Waagschale warfen. Den ersten emotionalen Akzent setzten die Gäste: Luis Bürger markierte in der 16. Minute den Treffer zur 0:1-Führung für Bischofswerda. Die Hausherren zeigten jedoch eine bemerkenswerte Moral und kamen im zweiten Durchgang zurück in die Begegnung. Den Ausgleich zum 1:1 erzielte Benjamin Crouse St. Louis in der 63. Minute. In einer spannungsgeladenen Schlussphase war es schließlich Gino Dörnte, der in der 81. Minute den vielumjubelten Siegtreffer zum 2:1-Endstand beisteuerte.
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Das Derby zwischen dem VFC Plauen und dem VfB Auerbach 1906 lockte 1920 Zuschauer in das Stadion und bot eine Atmosphäre, die der Bedeutung dieses traditionsreichen Duells vollauf gerecht wurde. Nachdem die erste Halbzeit torlos geblieben war, fielen die Treffer nach dem Seitenwechsel in rascher Folge. Den Auftakt machte Eric Tavares Ganime Bastos, der in der 49. Minute die 1:0-Führung für den VFC erzielte. Nur eine Minute später, in der 50. Minute, baute Tyron Profis die Führung auf 2:0 aus. Die Gäste aus Auerbach bewiesen jedoch Kampfgeist und verkürzten durch den Treffer von Charlie Spranger in der 55. Minute auf 2:1. In der hitzigen Nachspielzeit sorgte schließlich Valentino Schubert in der 90.+2 Minute mit dem Tor zum 3:1-Endstand für die endgültige Entscheidung.
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VfB Empor Glauchau hat mit dem 3:1 bei Bischofswerda einen wichtigen Sieg eingefahren und sich auf 33 Punkte verbessert. Der Aufsteiger hat sich damit etwas Luft verschafft und kann mit neuem Selbstbewusstsein in dieses Heimspiel gehen. 1. FC Lok Stendal gewann zuletzt 2:0 gegen Heiligenstadt und liegt nun bei 23 Punkten. Damit ist die Situation zwar noch immer heikel, aber zumindest nicht hoffnungslos. Das Hinspiel gewann Glauchau mit 3:2 in Stendal, was dem Rückspiel zusätzliche Schärfe verleiht. Für die Gastgeber geht es darum, den Abstand zu den kritischen Zonen weiter zu vergrößern. Stendal hingegen braucht jeden Punkt im Kampf gegen den Absturz. Es ist ein Spiel, das nach Druck klingt – und nach Widerstand.
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Für 1. SC 1911 Heiligenstadt wird die Lage immer düsterer. Das Team verlor zuletzt 0:2 in Stendal, steht bei nur 16 Punkten und hat im Abstiegskampf kaum noch Spielraum. Nun kommt mit FSV Budissa Bautzen eine Mannschaft, die nach dem späten 3:1 gegen SC Freital mit neuem Selbstvertrauen anreist und sich auf 37 Punkte geschoben hat. Das Hinspiel endete 1:1, also mit einer Punkteteilung, die Heiligenstadt diesmal vermutlich nicht reichen würde. Die Gastgeber brauchen fast schon einen Sieg, um überhaupt noch einmal Hoffnung zu erzeugen. Bautzen dagegen kann mit einem Erfolg einen großen Schritt in Richtung gesicherte Schlussphase machen. Mehr Druck geht für den Tabellenletzten kaum.
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SG Union Sandersdorf verlor zuletzt 1:2 beim Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 und blieb damit bei 26 Punkten hängen. Die Mannschaft steckt damit genau in jener Zone, in der jedes Spiel kippen kann – nach oben in Richtung Rettung, nach unten in Richtung Panik. FC Grimma sammelte mit dem 2:1 gegen Wernigerode wichtige Punkte und hat nun 22 Zähler. Das Team lebt also noch, auch wenn der Abstand weiter groß ist. Das Hinspiel gewann Sandersdorf mit 4:2 in Grimma. Für die Gastgeber ist dieses Heimspiel eine Gelegenheit, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten. Für Grimma ist es die Chance, die Hoffnung weiter zu nähren. Ein klassisches Kellerduell, rau, eng und voller Bedeutung.
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RSV Eintracht 1949 marschiert mit 61 Punkten an der Spitze und hat zuletzt mit dem 2:1 gegen Sandersdorf seine Nervenstärke bewiesen. Acht Punkte Vorsprung sind ein echtes Polster, aber noch kein Ruhekissen. Jetzt wartet mit VfB 1921 Krieschow ein Gegner, der beim 1:1 in Auerbach erneut gezeigt hat, wie widerstandsfähig er sein kann. Mit 35 Punkten liegt Krieschow im gesicherten Mittelfeld, aber ohne jede Einladung zur Bequemlichkeit. Das Hinspiel gewann RSV Eintracht mit 2:1. Genau deshalb ist Wachsamkeit geboten. Der Tabellenführer hat alle Trümpfe in der Hand, doch Krieschow ist gerade in solchen Spielen unangenehm. Für die Gäste geht es darum, die Liga weiter mit Ruhe und Autorität zu kontrollieren.
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FC Einheit Rudolstadt verlor zuletzt 1:4 in Halle und musste dort zudem eine Rote Karte hinnehmen. Mit 28 Punkten bleibt die Mannschaft tief im unteren Bereich und braucht dringend ein Zeichen. VfB Germania Halberstadt steht nach dem 0:2 gegen VFC Plauen bei 47 Punkten und hat im Rennen um die obersten Plätze spürbar Boden verloren. Auch für die Gäste ist dieses Spiel also alles andere als bedeutungslos. Das Hinspiel gewann Halberstadt mit 2:1. Nun treffen zwei Mannschaften aufeinander, die aus unterschiedlichen Gründen unter Druck stehen. Rudolstadt kämpft gegen das Abrutschen in einen ganz heißen Sommer, Halberstadt gegen das Gefühl, eine vielversprechende Saison noch aus der Hand zu geben.
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