2026-04-23T13:43:33.969Z

Vereinsnachrichten

VFC Plauen holt Auswärtsdreier und festigt Platz drei

von Oliver Dix · Heute, 10:38 Uhr · 0 Leser
– Foto: Bernd und Ilong Göll + Ol

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VfB Germania Halberstadt gegen VFC Plauen 0:2(0:1)


Seit den zweiten Spieltag mischt der VfB Germania Halberstadt in der Spitzengruppe der
Oberligatabelle vorn mit, vorwiegend auf Rang drei mit Sichtkontakt nach vorn zum SC Freital und den
RSV Eintracht Stansdorf. Seit dem 14. Spieltag klebt der VFC Plauen der Germania auf den Fersen.
Zu mehr hat es dann erst einmal nicht gereicht, weil der VFC Plauen in der Vergangenheit insgesamt
zu viele Punkte liegenließ. Durch den zuletzt eingespielten Dreier der Plauener gegen den VfL Halle
96 und des gleichzeitigen Unentschiedens zwischen den Germanen und des RSV Stansdorf (0:0)
liefern sich der VFC Plauen und der VfB Germania Halberstadt ein Kopf- an-Kopfrennen. So sollte es
auch nach dem Ende der 90 Minuten beim Gastgeber Halberstadt weitergehen. Aber die Heimelf ist
„angefressen“ durch die Klatsche in Krieschow (5:1) und das Remis gegen den Tabellenführer zuletzt.
Das ist gefährlich für den VFC Plauen. Nach dem 4:1-Sieg der Gelb-Schwarzen in der Hinrunde dürfte
die Heimelf obendrauf auf Revanche aussein. Wieder gefährlich. Der VFC Plauen war auch darauf
vorbereitet und besiegte Halberstadt im Friedensstadion mit 2:0
Dass der VFC Plauen auch in Halberstadt den Kopf oben behielt, zeigt, dass die Plauener reifer
geworden sind. Nur in der Anfangsphase konnte die Heimelf das Spiel offenhalten. Der VFC Plauen
bestimmte dennoch auch in dieser Phase das Spiel. Bereits in Minute fünf und acht hätte der VFC
Plauen in Führung gehen können. Doch da waren die Aktionen noch zu ungenau. Zumindest zweimal
wurde die Heimelf auch gefährlich. Edlem Hujdurovic startete im Eilschritt über rechts nach vorn, aber
sein Ball brachte nur einen Eckstoß ein. Den zweiten Versuch entschärfte Simon Schulze einen Ball,
der Richtung Pfosten ging. Ansonsten spielten die Gelb-Schwarzen dominant. Nur das Tor wollte nicht
fallen. Zwei Versuche brachte Johan Martynets nichts ins Ziel. Zudem kam Matheus Beal bei einem
Steckpass einen Schritt zu spät. Germania-Torhüter Guderitz schnappte sich den Ball. Doch nur eine
Minute später klingelte es im Gehäuse der Heimelf. Über Tim Limmer kam der flach gespielte Ball zu
Beal. Er verwandelte eiskalt zur Plauener Führung. Die Spitzenstädter erhöhten den Druck und kamen
zu weiteren guten Möglichkeiten. Aber alle Versuche von Tyron Profis, Lenny Plank und Beal fanden
nicht ins Ziel. Einer guten ersten Halbzeit sollte ein zweite gute folgen.
Der VFC Plauen machte dort weiter, wo er aufgehört hat – der Suche nach dem zweiten Tor.
Ballhoheit und Tempovorteile konnte der Gast noch nicht gleich nutzen. Es war nur ein Tor Vorsprung,
aber die Heimelf wusste mit dem knappen Resultat nichts anzufangen. Weiter ging’s mit Plauen.
Martynets` Ball landete nach Sturmlauf über halblinks nur neben dem Pfosten. Mitte der zweiten
Halbzeit war es so weit. Profis nahm sich ein Herz, tankte sich zwischen zwei/drei Halberstädtern
durch zog aus 14 Metern ab und besorgte das 0:2. „Es war ein ganz wichtiges Tor, weil es das Spiel
entschieden hat. Wir hatten eine lange Anreise, die Beine waren müde. Dann hast du einen guten
Gegner, der dir alles abverlangt. Da nimmst du gern die drei Punkte mit“, so Profis nach Spielschluss.
Die Spitzenstädter spielten immer weiter. So besaßen sie weitere Möglichkeiten dadurch Eric Ganime
und zweimal Maurice Wagner. Am Ende blieb es beim hochverdienten 2:0-Sieg.
VFC-Trainer Norman Zschach: „Heute können wir zufrieden sein. Es war ein absolut verdienter Sieg
mit einem dominanten Auftritt von vorn bis hinten und vielen Torchancen. Das Ergebnis kann noch
deutlicher ausfallen bei bestem Fußballwetter. Ein schöner Fußballtag.“
Fazit zum Spiel: Ein guter Auftritt einer hochmotivierten Mannschaft
VFC Plauen: Schulze – Sponer(78.Träger), Tanriver, Ganime, Michalek(78. Schubert) – Limmer,
Haake(70.Hussain), Beal, Plank(78. Glaser) – Martynets, Profis(70. Wagner)
Tore: 0:1 Beal(32.), 0:2 Profis(69.)
Schiedsrichter: Paul Baudis
Zuschauer: 327
Ilong Göll