
Fußball-Oberliga: SG Union Sandersddorf – VFC Plauen 2:2(1:1)
Die Spieler des VFC Plauen scharrten schon lange mit den Füßen, um endlich in die Rückrunde desOberligageschehens eingreifen zu können. Am 13.12.2025 standen sie letztmalig auf dem Platz, bei dem es um die begehrten Punkte ging. Der Gegner hieß 1. FC Lok Stendalund wurde klar mit 4:1 bezwungen. Mit einem Erfolgserlebnis wollte der VFC Plauen auch in dieverspätete Fortführung der Oberligasaison starten. Dabeigingen die Gelb-Schwarzen mit neuem Trainer, Norman Zschach, ins Rennen. Gespannt sein durfte man, wie sich der VFC Plauen unter neuer Führung präsentiert. Die Vorbereitung verlief bekanntlich suboptimal, weil in den Vorbereitungsspielen, auch krankheits- oderverletzungsbedingt, ständig eine neue Spielformationgefunden werden musste. So zeigte sich das Spiel in Sandersdorf als Abbild der Vorbereitungsspiele, nicht clever genug gegen einen durchaus machbaren Gegner. Am Ende verhalf ein Eigentor den Spitzenstädtern zu einem Punkt.
Spannung lag zumindest zu Beginn des Spieles in der Luft, insofern mit der Frage, mit welchem Gesicht präsentiert sich der VFC Plauen zum Rückrundenstart? Antwort: Er fand nur selten den Faden, den man braucht, um erfolgreich zu agieren. Es gab im ersten Spielabschnitt zwar einige Annäherungsversuche Richtung Tor. So versuchten es Matheus Beal und Maurice Wagner aus der Distanz, Erfolg Fehlanzeige. Danach folgte eine kleine Druckphase der Gelb-Schwarzen mit mehreren Torschussversuchen. Das Tor aber war vernagelt. Zuvor stand auch VFC-Keeper Simon Schulze zweimal im Kreuzfeuer und rettete gegen Mario Ihbe und Erik Exner aus Nahdistanz. Aus dem Nichts heraus führte plötzlich die Heimelf. Nach einem Foulspiel von Valentino Schubert im Strafraum schnappte sich Ihbedie Kugel und ließ Schulze im VFC-Tor keine Chance. Neue Hoffnung unter den ca. 50 Mitgereisten Plauenern keimteauf, als Tyron Profis mit feinem Schuss aus dem Gedrängeheraus das 1:1 gelang, das bis zum Pausenpfiff hielt.
Nach dem Pausentee musste es besser werden, wenn in Sandersdorf noch etwas geholt werden sollte. Profis verpasste auch gleich nach Wiederbeginn nur knapp das 1:2. Der VFC Plauen war jetzt etwas besser im Spiel, verpasste aber in dieser Spielphase den zweiten Treffer zu markieren. Den besorgte die Heimelf. Nach Eckstoff hämmerte Samyr Fakas den Ball in die Maschen zum 2:1. Wieder befand sich der VFC Plauen in der Aufholjagd und spielte immer fahriger. Erst ein Eigentor durch Farkas setzte noch einmal Energie bei den Plauenern frei. Zu spät. Der Abpfiff besiegelte das 2:2 gegen einen eher überschaubaren Gegner.
VFC-Trainer Norman Zschach Analyse nach der Begegnung: „Enttäuschend war in diesem Spiel, dass wir die erste Halbzeit ein bisschen verschlafen haben. Sie ist auch etwas unglücklich verlaufen mit dem Elfmeter, den darf man nicht zulassen. Und in der zweiten Halbzeit kriegst du ein Standardtor. Sandersdorf hat außer den zwei Standardtoren wenig für das Spiel getan, aber robust verteidigt. Wir haben die Zielstrebigkeit vermissen lassen. Wir müssen aus den Fehlern lernen und wir arbeiten weiter daran.“
VFC Plauen: Schulze – Schubert, Ganime, Beal, Wagner (79.Glaser) – Michalek, Winter – Martynets, Hussain(63. Eichie)äö, Kämpfer(63. Budusudis) – Profis
Tore: 1:0 Ihbe(26 FE), 1:1 Profis((36.), 2.! Farkas(72.), 2:2 Farkas(87.ET)
Zuschauer: 125
Schiedsrichter: Nils Schröter
Fazit zum Spiel: Kein gelungener Restart in die Rückrunde
Ilong Göll