
Der VfB Waldshut hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Holger Kostenbader getrennt. "Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind vor allem die sportlichen Entwicklungen der vergangenen Wochen. Die Ergebnisse der letzten Spiele blieben leider deutlich hinter den Erwartungen zurück, und eine nachhaltige Trendwende war einfach nicht erkennbar", teilte der Tabellen-14. der Kreisliga A Ost mit. "Besonders das Spiel gegen den SC Lauchringen hat gezeigt, dass auf dem Spielfeld ein klares Konzept nicht vorhanden war, die Mannschaft hat teilweise schwer verunsichert gewirkt und schaffte es nicht, an ihr wahres Potential zu gelangen", so der VfB weiter.
"Wir wollen in dieser Situation nichts unversucht lassen, einen weiteren Abstieg zu vermeiden. Der Appell geht absolut an die Mannschaft, in den verbleibenden sieben Spielen der Saison eine konzentrierte Leistung abzurufen und den entsprechenden Ehrgeiz an den Tag zu legen, um unsere Ziele zu erreichen. Wir betreiben Wettkampfsport und haben gegenüber unseren Partnern, Sponsoren, Mitgliedern, Fans und Freunden eine entsprechende Verpflichtung. Aufgeben ist absolut keine Option. Wer jetzt nicht mitzieht, der hat nicht verstanden, um was es beim VfB Waldshut geht", schreibt der Verein. "Bis auf Weiteres wird das Training von einer internen Lösung mit Vesel Alidemaj und Peter Nyffenegger übernommen."
Kostenbader hatte die erste Mannschaft des VfB Waldshut im März 2025 in der Bezirksliga übernommen. Zwar konnte er nicht verhindern, dass der Landesliga-Absteiger in die Kreisliga A durchgereicht wurde, doch war sein Engagement seinerzeit bereits bis 2027 vereinbart worden. In der Ost-Staffel rangiert der VfB, der sich weiterhin im Umbruch befindet, derzeit auf einem potenziellen Abstiegsplatz. Der Rückstand auf den SC Lauchringen (fünf Punkte) und den SV Unteralpfen auf dem sicher rettendenden zwölfen Platz (sieben Punkte) hat sich zuletzt vergrößert.
"Der Verein bedankt sich bei Holger Kostenbader für sein hohes Engagement und seine geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft sowohl beruflich als auch privat alles Gute. Gleichzeitig ist man überzeugt, dass ein personeller Neuanfang auf der Trainerposition notwendig ist, um der Mannschaft die entsprechenden Impulse zu geben", so der VfB.