
Für die U21 des VfB Stuttgart steht am Sonntag das zweite Auswärtsspiel in Folge in der 3. Liga auf dem Programm. Um 16:30 Uhr wird die Partie beim SC Verl in der Sportclub-Arena angepfiffen.
„Von der fußballerischen Spielanlage ist Verl die Topmannschaft der Liga, sie spielen total attraktiv. In vielen Dingen sind sie auch ein Vorbild für uns, wie sie das Spiel mit Ball gestalten und Torgefahr kreieren. Da sind sie etwas reifer als wir“, sagt U21-Trainer Nico Willig vor dem Spiel und fügt an: „Die Philosophien beider Mannschaften sind sehr ähnlich, beide wollen den Ball haben, wollen dem Gegner den Ball früh abnehmen. Es wird ein ausgeglichenes Spiel werden, das vielleicht zum Schlagabtausch wird. Wir werden mit offenem Visier das Spiel bestreiten. Nach den beiden Niederlagen, in denen beide Mannschaften sehr defensiv angelegt waren, ist es vielleicht ganz gut, dass wir jetzt auf ein spielstarkes Team treffen und wir nicht wieder ein Bollwerk bespielen müssen. Wir freuen uns auf das Spiel, da es das Spiel gegen die Besten der Liga ist.“
Premiere für Verl
Am 20. Spieltag dieser Saison schaffte der SC Verl historisches: Erstmals seit dem Aufstieg in die 3. Liga im Sommer 2020 stand der SC an der Tabellenspitze. 38 Punkte hat die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl, der im Sommer auf den zu Preußen Münster gewechselten Alexander Ende folgte, bereits auf der Habenseite. Damit rangieren die Ostwestfalen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, nachdem es am vergangenen Sonntag eine 1:2-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden gab – die erste Niederlage seit Ende September.
Ebenfalls ohne Punkte und mit demselben Ergebnis musste die U21am vergangenen Samstag die Rückreise aus Ingolstadt antreten. Wer am Sonntag in Verl auflaufen kann, ist noch nicht klar, denn Samuele di Benedetto ist krank und Michael Glück kann aufgrund von Sprunggelenksproblemen nicht trainieren. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1 und auch in der Vorsaison gingen beide Begegnungen Unentschieden aus (2:2 und 1:1).
Beste Offensive der Liga
Mit 50 erzielten Toren stellt der SC Verl die treffsicherste Offensive der 3. Liga. Beste Torschützen sind Alessio Besio und Berkan Taz mit jeweils neun sowie Jonas Arweiler mit acht Treffern. Zudem schickt Trainer Tobias Strobel die drittjüngste Mannschaft der 3. Liga aufs Feld. „Oldie“ des Teams ist Abwehrspieler Niko Kijewski mit 29 Jahren und so kommen die Schwarz-Weißen auf ein Durchschnittsalter von 24,6 Jahren bei den eingesetzten Spielern.
Nach den Winter-Abgängen von Ethan Kohler (Werder Bremen II; Leihende), Chilohem Onuoha (1. FC Köln; Leihende) und Dominik Steczyk (Académico de Viseu FC) kamen mit Raphael Araoye (Bristol City U21), Antonio Foti (Borussia Dortmund II) und Marco Wörner (SC Paderborn 07; Leihe) drei Spieler hinzu.
Faninfo:
Der Gästeblock ist geschlossen, alle VfB-Fans sind in Block 2 untergebracht. Der Einlass erfolgt über den Haupteingang Nord/West (Heim). Die Tageskasse ist geöffnet, die Tickets gibt es zum Stehplatzpreis.