Dank an die Helfer – und starke Form bestätigt
Geschäftsführer Sebastian Schachten zeigte sich nach dem Abpfiff doppelt zufrieden. Ohne die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer wäre die Partie nicht möglich gewesen. Sportlich knüpfte die Mannschaft an die überzeugenden Leistungen der Vorwoche an, als der SSV Jeddeloh II mit 7:0 besiegt worden war. Vor den zahlreichen Fans präsentierten sich die Oldenburger erneut spielfreudig und dominant.
Frühe Führung durch Facklam
Wie schon zuletzt erwischte der VfB einen Blitzstart. In der 13. Minute traf Torjäger Mats Facklam zur Führung, nachdem Julian Boccaccio eine präzise Vorlage in seinen Lauf gelegt hatte. Zuvor hatte Louis Hajdinaj mit einem feinen Pass den Angriff eingeleitet. In der Folge erspielten sich die Gastgeber ein klares Übergewicht, ließen jedoch weitere gute Chancen ungenutzt.
Wenn der Bremer SV gefährlich vor das Tor kam, erwies sich Jhonny Peitzmeier als sicherer Rückhalt. Zur Pause blieb es daher beim knappen, aber verdienten 1:0.
Wechsel bringen neuen Schwung
Trainer Dario Fossi nutzte die Halbzeit, um – mit Ausnahme von Peitzmeier und Hajdinaj – die komplette Mannschaft auszutauschen. Am Spielverlauf änderte das nichts. Nach 55 Minuten bereitete Moses Otuali über die linke Seite vor, Nico Mai spielte den Ball in die Mitte, wo Vincent Hagen zum 2:0 vollendete.
Der junge Mittelfeldspieler avancierte wenig später zum Doppeltorschützen: Nach einer Ecke von Vjekoslav Taritas stand Hagen erneut richtig und erhöhte auf 3:0.
Emotionales Comeback von Anouar Adam
Den größten Applaus des Nachmittags erhielt jedoch ein anderer Spieler. In der 75. Minute feierte Anouar Adam nach neunmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Der Verteidiger genoss jede Minute auf dem Platz und wurde kurz darauf Zeuge des vierten Treffers: Nico Mai köpfte zum 4:0-Endstand ein. Ein weiterer Freistoß von Taritas landete kurz vor Schluss nur am Aluminium.
Der deutliche Sieg unter winterlichen Bedingungen zeigt: Der VfB Oldenburg ist in der Vorbereitung auf einem guten Weg – sportlich wie mannschaftlich.