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🗣: SVN überrascht – Dornach hadert – KSC mit "super Energie"

Die Stimmen zum 24. Spieltag der Landesliga SĂĽdost

von Michel Guddat · 09.03.2026, 11:34 Uhr · 0 Leser
Hoch hinaus: Der Kirchheimer SC besiegte Aubing mit 5:3.
Hoch hinaus: Der Kirchheimer SC besiegte Aubing mit 5:3. – Foto: Bernhard Schmöller

Der VfB Hallbergmoos-Goldach verliert etwas überraschend gegen Kellerkind Eintracht Karlsfeld. Entsprechend bedient war Coach Giglberger nach der Partie. Auch der TSV Kastl steht an diesem Wochenende mit leeren Händen da. Die Reaktionen zum Spieltag.

Steven Zepeda, Trainer des FC Schwabing: »Im Vergleich zu letzter Woche war das eine gute Leistungssteigerung. Wir haben uns eine Fülle an Topchancen erspielt, nur leider hatte Haching gestern das Spielglück. Mehrfach Aluminium, mehrfach Eins gegen Eins mit dem Keeper – da war deutlich mehr drin. Auf der Leistung können wir aufbauen.«

Fabian Lamotte, Trainer des FC Wacker München: »Wir wollten den SVN auf keinen Fall unterschätzen und waren um Spielkontrolle mit guter defensiver Absicherung bemüht. Zugelassen haben wir wenig, allerdings haben wir uns viel zu selten nach vorne kombinieren können und uns deswegen zu wenige klare Torchancen erarbeitet. Beim Gegentor verhalten wir uns zu naiv und so müssen wir mit einem Punkt leben.«

Gökhan San, Trainer des SVN München: »Das 1:1 gegen Wacker München nehmen wir für unsere Verhältnisse zufrieden mit. Wenn man betrachtet, dass wir eine zu 90 Prozent neu zusammengestellte Mannschaft haben und gleichzeitig mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal 21 Jahren unterwegs sind, dann ist dieser Punkt für uns absolut in Ordnung. Die Mannschaft hat eine sehr disziplinierte, engagierte und kämpferische Leistung auf den Platz gebracht. Jeder hat versucht, das Maximum aus sich herauszuholen, und man hat gesehen das die Jungs bereit sind für jeden Meter zu arbeiten.

Wir wissen alle, aus welcher Vorrunde wir kommen und welche Phasen wir über diese Zeit durchmachen mussten. Wir hatten in vielen Bereichen Schwierigkeiten, nicht nur auf dem Platz, sondern auch hinter den Kulissen. Das alles hat natürlich Spuren hinterlassen. Deshalb müssen wir weiterhin realistisch bleiben und für die Zukunft sowie für die kommenden Spiele kleine Brötchen backen.

Umso wichtiger war es, dass die Mannschaft Charakter gezeigt hat. Gegen Wacker MĂĽnchen war es eine sehr engagierte Leistung.

Teilweise spielen wir mit Jungs die über ein Jahr dem Fußball fern geblieben sind und nicht mehr gespielt haben. Wir haben uns bewusst für diesen Weg entschieden, junge Spieler zu entwickeln und ihnen Verantwortung zu geben. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht, aber wir sind fest entschlossen diesen Weg konsequent weiterzugehen. Wir setzen auf die Zukunft und wollen mit dieser jungen Mannschaft Schritt für Schritt wachsen.«

Sebastian Wastl, Trainer des SV Dornach: »Das Spiel war relativ ausgeglichen. Das erste Tor fällt nach ner klaren Abseitssituation und darf niemals gegeben werden. Bei der ersten Gelb-Roten Karte, naja die kann man geben. Wenn man aber bedenkt, wofür die Gelbe Karte ist, erwarte ich von einem Schiedsrichter mit Regionalligaerfahrung ein bisschen Fingerspitzengefühl bei solchen Entscheidungen. Die zweite Gelb-Rote Karte nach dem Spiel ist in Ordnung.
Ansonsten kann ich meiner Mannschaft nicht viel vorwerfen, wir machen ein ordentliches Spiel, denke am Ende wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen, aber wenn du deine Chancen nicht machst verlierst solche Spiele. Wir sind jetzt noch tiefer im Kampf um die Plätze gegen die Relegation und den Abstieg und müssen nächste Woche ganauso auftreten, wie diese, nur sollten wir unsere Tore machen.«

Steven Toy, Trainer des Kirchheimer SC: »Wir haben uns bis zum 2:1 gegen einen spielstarken Gegner mit hoher Individueller Qualität sehr schwergetan. Wir konnten die Räume im Zentrum schwer schließen, sodass wir häufig hinterhergelaufen sind. Wir sind dann auch ein wenig glücklich mit 2:1 in Führung gegangen. In der Halbzeit haben wir unser Anlaufverhalten geändert. Danach haben wir deutlich konsequenter verteidigt und vor allem in der zweiten Halbzeit mehr Ballgewinne gehabt. Am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der die Basics gestimmt haben. Deshalb ist der Sieg für mich in Summe absolut verdient. Die Energie auf dem Platz war super – es hat richtig Spaß gemacht zu sehen, wie die Jungs gemeinsam als Team gearbeitet haben.«

Florian Beutlhauser, Trainer der Eintracht Karlsfeld: »Wir waren über 90 Minuten Defensiv sehr gut gestanden, was auch der Schlüssel zum Erfolg war. So konnten wir Hallbergmoos die Lust am Fußballspielen nehmen. Vorne konnten wir immer wieder Nadelstiche setzen und endlich die Chancen auch nutzen. Das sind drei Punkte, die wir im Kampf gegen den Abstieg gut gebrauchen können.«

Andreas Giglberger, Trainer des VfB Hallbergmoos-Goldach: »Wir sind heute maximal enttäuscht. Nicht nur wegen dem Ergebnis, das am Ende des Tages auch verdient ist, sondern vor allem vom Auftreten in der zweiten Halbzeit. Das war leider von allen ein Totalausfall. Während wir in der ersten Halbzeit noch relativ viel Kontrolle hatten, auch wenn wir teils unsauber und zu kompliziert gespielt haben, haben wir in der zweiten Halbzeit mit und gegen den Ball nahezu alles vermissen lassen. Gegen den Ball wenig Intensität, wenig Aggressivität, wenig wirkliches Dagegenhalten. Mit dem Ball waren unsere Struktur und unsere Abläufe, die wir auch in der Halbzeit nochmal angesprochen haben, gar nicht mehr zu sehen. Heute sollte jeder seine eigene Leistung hinterfragen und nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Das machen selbstverständlich auch wir Trainer. Das war heute gar nichts, da können wir die Jungs heute auch nicht in Schutz nehmen. Aber ab Montag schauen wir wieder nach vorne und dann gilts gegen Murnau wieder das VfB-Gesicht zu zeigen.«

Harald Mayer, Trainer des TSV Kastl: »Wir haben gegen 1860 Rosenheim gespielt, aber die Zuschauer waren heute sicher nicht die Gewinner. Der Platz war in einem sehr schlechten Zustand, sodass kein richtiges Fußballspiel zustande gekommen ist. In der ersten Halbzeit hatte Rosenheim zwei sehr gute Chancen, wir selbst haben den Pfosten getroffen und ebenfalls eine gute Möglichkeit gehabt – da hätte es durchaus auch 2:2 stehen können. Die zweite Halbzeit war ein klassisches Unentschieden, nur dass Rosenheim einmal vors Tor kam und die Chance direkt genutzt hat. So stehen wir am Ende mit leeren Händen da. Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber man sieht, warum Rosenheim eine Top-Mannschaft ist – die ziehen solche Spiele am Ende noch. Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen und nächsten Samstag in Garmisch, was für uns ein sehr wichtiges Spiel ist, wieder alles reinhauen, um dort den Sieg zu holen. Glückwunsch an Rosenheim.«

Wolfgang Schellenberg, Trainer des TSV 1860 Rosenheim: »Es war heute sehr schwierig zu spielen, da der Platz in einem sehr schlechten Zustand war. Beide Teams hatten in der ersten Hälfte zwei gute Möglichkeiten. Das Tor zum 1:0 Mitte der zweiten Hälfte haben wir schön heraus gespielt und danach alles leidenschaftlich weg verteidigt.«