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VfB Lampertheim auf Kurs Richtung A-Liga nach 3:0-Sieg

VfB Lampertheim dominiert weiter die B-Liga und siegt souverän gegen FSV Zotzenbach. Kirschhausen dagegen vergibt Chancen und bleibt auf dem vorletzten Tabellenplatz.

von Matthias Bohr · 12.10.2025, 21:56 Uhr · 0 Leser
Der FSV Zotzenbach hat die Dominanz des VfB Lampertheim zu spüren bekommen.
Der FSV Zotzenbach hat die Dominanz des VfB Lampertheim zu spüren bekommen. – Foto: Burak Zaim

Bergstraße. B-Liga-Tabellenführer VfB Lampertheim marschiert weiter unaufhaltsam Richtung A-Liga. Auch der starke FSV Zotzenbach konnte die Spargelstädter nicht stoppen. Weiter auf der Stelle tritt der Vorletzte SV Kirschhausen.

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Das Spitzenspiel der B-Liga zwischen Spitzenreiter VfB Lampertheim und dem FSV Zotzenbach stand auf einem sehr guten Niveau. "Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo an den Tag", beobachtete VfB-Sportausschussvorsitzender Sascha Betz, für den Zotzenbach der erwartet starke Gegner war. "Dennoch hätten wir locker zwei Tore mehr erzielen können", sagte Betz nach dem letztlich souveränen 3:0-Erfolg des Tabellenführers. Ein Sonderlob hatte der Funktionär für Zotzenbachs Torwart Hasi parat.

Mehr drin war für den SV Kirschhausen in Zwingenberg – zumal der Vorletzte durch Jose Luis Rothenstein nach 34 Minuten mit 1:0 in Führung gegangen war. "Wir hatten Chancen, um zwei Spiele zu gewinnen", beklagte Trainer Miguel da Silva, dass Ramiz Ghanizadeh, Rothenstein und Mario Helfert ihre Chancen nicht verwerteten. Im Abwehrbereich machte er hingegen keine neuen Beobachtungen: "Bei den Gegentoren machen wir immer die gleichen Fehler."

SG Gronau nimmt’s locker, siegt aber trotzdem

Drei frühe Gronauer Wechsel zeigten Wirkung, noch vor der Pause gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Nach dem 2:2-Ausgleich (49.) beackerten sich beide Teams im Mittelfeld, die Gäste hatten aber den längeren Atem und wurden durch drei späte Tore belohnt.

SVU-Trainer Felix Dalichow bemängelte, dass seine Mannschaft trotz einiger guter Möglichkeiten nicht traf. Da hatte nicht nur Nils Eggers (75./81.) zwei gute Möglichkeiten, sondern auch Michael Wiegand, der in der 70. Minute nur die Latte traf. Aber auch die Bürstädter prüften das Aluminium. Einmal fälschten die Flockenbacher fast ins eigene Tor ab (38.), fünf Minuten später hätte fast Göktas getroffen. "Wir haben das als Mannschaft ganz gut gelöst", sagte Eintracht-Trainer Tobias Fettel.

"Es war eine einfache Sache auf einem recht schwer bespielbaren Wattenheimer Rasenplatz", brachte es Thorsten Stalyga, der Sportliche Leiter der Bürstädter auf den Punkt. Der Ehrentreffer der Gastgeber fiel durch einen Foulelfmeter. "Es war das einzige Mal, dass die SG Nowa gefährlich vor unserem Tor war", so Stalyga.

7:0, sogar 8:0 hätte sein ISC gewinnen können, stellte Trainer Ogün Hanci klar. Doch aufgrund einer „katastrophalen“ Chancenverwertung wollte der Ball einfach nicht ins Lorscher Tor. In der zweiten Minute der Nachspielzeit aber wurden die Fürther durch Oguzhan Bayraktar erlöst. „Unser Sieg ist hochverdient“, betonte Hanci, dass ein Unentschieden nicht dem Spielverlauf entsprochen hätte. Tor: Bayraktar (90. + 2.). – Schiedsrichter: Kalus (FSV Erbach). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Kithuka, Isik/Glaser.