
Nach drei Niederlagen in der NOFV-Oberliga Süd richtet der VfB 1921 Krieschow den Blick auf den Landespokal. In der zweiten Runde tritt die Mannschaft von Trainer Robert Koch am Samstag, 5. September, um 15 Uhr bei der SG Einheit Zepernick aus der Landesliga Nord an. Krieschow geht nach Einschätzung des Trainers auf dem Papier als Favorit in die Begegnung, befindet sich nach dem schwierigen Saisonstart allerdings in einer Phase, in der ein Erfolg besondere Bedeutung bekommen hat. „Vielleicht kommt das Spiel zur rechten Zeit. Nach den ganzen Niederlagen in der Saison, also in der Oberliga und im Pokal, ist es jetzt an der Zeit, mal ein Spiel zu gewinnen und im Pokal eine Runde weiterzukommen“, sagt Robert Koch gegenüber FuPa.
Krieschow nimmt die Favoritenrolle an
Die unterschiedlichen Spielklassen sorgen vor dem Duell für eine klare Ausgangslage, doch Robert Koch warnt davor, daraus einen einfachen Nachmittag für seine Mannschaft abzuleiten. „Vom Papier her sind wir sicherlich der Favorit gegen eine Mannschaft aus der Landesliga in Brandenburg“, erklärt der Trainer. Gleichzeitig hat sich Krieschow mit dem kommenden Gegner beschäftigt. „Wobei Zepernick keine schlechte Mannschaft hat, die auch guten Fußball spielen lässt. Zumindest sind das die Informationen, die wir über den Gegner bekommen haben.“
Keine Experimente im Pokal
Trotz der drei Oberliga-Niederlagen und der Aufgabe bei einem Landesligisten will Robert Koch die Pokalpartie nicht für Experimente nutzen. Der Anspruch ist eindeutig. „Wir werden auch da Vollgas geben müssen. Wir werden auch keine Experimente machen“, sagt der Trainer. Allerdings geht Krieschow mit personellen Problemen in die Partie: „Wir haben natürlich jetzt ein paar angeschlagene Spieler. Deswegen ist die Personaldecke nicht die beste. Trotzdem werden wir eine gute Mannschaft aufs Parkett bekommen.“
Das Selbstvertrauen hat gelitten
Die bisherigen Ergebnisse der neuen Oberliga-Saison sind an Krieschow nicht spurlos vorbeigegangen. Robert Koch spricht vor der Pokalaufgabe über die gegenwärtige Situation, verbindet diese Einschätzung aber mit einer klaren Forderung an seine Mannschaft. „Wir werden jetzt vielleicht nicht voller Selbstbewusstsein antreten, aber dennoch gilt es, eine Top-Leistung abzurufen und vor allen Dingen eine deutliche Steigerung zum letzten Spiel in Halberstadt zu zeigen und dann einfach eine Runde weiterzukommen.“
Das 0:5 in Halberstadt wirkt nach
Gerade die jüngste Niederlage liefert Krieschow genügend Gründe für eine Leistungssteigerung. Beim VfB Germania Halberstadt unterlag die Mannschaft am vergangenen Spieltag vor 394 Zuschauern mit 0:5. Joel-Pascal Klaschka erzielte bereits in der ersten Minute das 1:0. Pascal Hackethal erhöhte in der 25. Minute per Foulelfmeter auf 2:0. Nach der Pause traf Adrian Doci in der 59. Minute zum 3:0, Philipp Heller erzielte in der 63. Minute das 4:0 und Max Adrian stellte in der 68. Minute den 5:0-Endstand her.
Krieschow steht in der Oberliga unter Druck
Die Folgen des Fehlstarts sind auch in der Tabelle deutlich zu erkennen. Nach drei Spielen steht der VfB 1921 Krieschow mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:9 auf dem 15. Tabellenplatz. Der jüngste Gegner VfB Germania Halberstadt führt die Tabelle dagegen mit neun Punkten und 12:2 Toren an. Die Pokalpartie unterbricht nun für Krieschow den schwierigen Ligaalltag.
Koch erwartet einen entschlossenen Gegner
Dass die SG Einheit Zepernick als Landesligist gegen den Oberligisten besonders gefordert sein wird, gehört für Robert Koch zur Ausgangslage. Gerade deshalb erwartet er eine anspruchsvolle Partie. „Dass es in unserer aktuellen Phase trotz der Favoritenrolle schwer wird, ist klar, weil sich der Gegner natürlich in alles reinschmeißen und die kleine Chance, die er wahrscheinlich hat, versuchen wird zu nutzen“, sagt der Trainer.
Krieschow ist auf eine schwere Aufgabe eingestellt
Unterschätzen will der VfB 1921 Krieschow die zweite Pokalrunde deshalb keinesfalls. Robert Koch verweist dabei auch auf die Erfahrungen der vergangenen Spielzeit. „Wir sind darauf vorbereitet und wissen, dass es im Pokal immer schwer wird. Das haben wir auch letztes Jahr in den einzelnen Runden gesehen. Wir haben aber dann das ganz große Ziel erreicht. Und die Jungs wissen, was auch dieses Jahr möglich ist.“
Das große Ziel bleibt in Krieschow präsent
Die Erinnerungen an das in der vergangenen Saison erreichte große Ziel sind für Robert Koch vor der zweiten Runde ein zusätzlicher Antrieb. Krieschow weiß aus eigener Erfahrung, wohin ein erfolgreicher Weg durch den Wettbewerb führen kann. Entsprechend eindeutig formuliert der Trainer den Anspruch für die Partie in Zepernick: „Und wenn man das einmal geschafft hat, will man das ganz große Ziel natürlich auch noch einmal schaffen. Deswegen gilt es einfach, eine Runde weiterzukommen.“