
Der VfB Homberg hat eine unverhofft aufgetretene Lücke in der Personalplanung wieder geschlossen. Nach dem Abgang von Luca Happe zur U23 des FC Schalke 04 und der andauernden Knieverletzung vom Stammtorhüter KC Hersey hat der VfB reagiert und mit Leon Schübel Ersatz gefunden. Der 21-Jährige wurde bei Bayer Leverkusen und dem MSV Duisburg ausgebildet, spiele zuletzt in der Oberliga Westfalen. Zusammen mit Frederic Michel komplettiert er das Torhüter-Trio des VfB.
Das nächste Kapitel seiner Laufbahn bestreitet der Schlussmann am Rheindeich. Beim ambitionierten Team der Oberliga Niederrhein will Schübel den Kampf um die Nummer eins annehmen. Gegenüber FuPa Niederrhein erläutert er seine Entscheidung pro Homberg: "Ich habe mich diesen Sommer auch in der Regionalliga West und Nordost vorstellen dürfen. Das Gesamtpaket hat mich beim VfB Homberg am Ende aber am meisten überzeugen können. Außerdem ist es für mich eine Gelegenheit wieder in meiner Heimatstadt zu spielen. Ich freue mich jetzt wirklich auf die Saison."
Mit der Verpflichtung von Schübel gewinnt der VfB noch einmal einiges an Qualität auf der Torsteherposition hinzu. Für Bayer Leverkusen und dem MSV kickte er im Nachwuchs, spielte unter anderem mit den Zebras in der U19-Bundesliga. Seine ersten Erfahrungen bei den Senioren sammelte er beim SV Straelen in der Oberliga. Regionalliga-Luft schnupperte er beim 1. FC Düren, ehe er in der vergangenen Saison zum SV Schermbeck in die Oberliga Westfalen wechselte.
Sein Berater Dennis Gerritzen kommentiert den Transfer folgendermaßen: "Der VfB Homberg ist meines Erachtens ein hervorragend geführter Verein der für seine Spieler in vielen wichtigen Aspekten einsteht. Stefan Janßen ist ein Trainer, der dafür bekannt ist junge Spieler entwickeln zu können. Ich glaube zudem, dass die Qualität der Liga zuletzt zugenommen hat. Insgesamt freuen wir uns, dass beide Seiten so zueinander gefunden haben."