2025-12-03T05:51:34.672Z

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Hochzufriedenes Trainerduo: Andreas Giglberger (l.) feierte beim 5:0-Kantersieg des VfB Hallbergmoos gegen Wacker München sein Startelfdebüt und durfte Andreas Kostorz zu dessen erstem Saisontor gratulieren (Bild).
Hochzufriedenes Trainerduo: Andreas Giglberger (l.) feierte beim 5:0-Kantersieg des VfB Hallbergmoos gegen Wacker München sein Startelfdebüt und durfte Andreas Kostorz zu dessen erstem Saisontor gratulieren (Bild). – Foto: Christian Riedel / fotografie-

VfB Hallbergmoos dominiert FC Wacker München und rückt näher an die Tabellenspitze heran

Einbahnstraßenfußball

Nach dem klaren 5:0-Heimsieg gegen Wacker München verkürzt der VfB Hallbergmoos dank Patzern der Konkurrenz den Abstand zur Tabellenspitze.

Hallbergmoos – Ein Teilziel des VfB Hallbergmoos für diese Saison war es, dem eigenen Anhang wieder schönen und erfolgreichen Fußball im heimischen Stadion zu bieten. Mit zuletzt sechs Erfolgen und einem Unentschieden zu Hause hat man richtig geliefert. Das 5:0 (2:0) gegen den FC Wacker München war am Ende ein ganz entspannter Sieg.

Die Gäste stehen im Tabellenkeller und präsentierten sich über die 90 Minuten wie ein Abstiegskandidat. Lediglich in der Anfangsphase hatte der Gast eine gefährliche Szene. Dann gab es aber nur noch Einbahnstraßenfußball des VfB, der schon zur Pause 3:0 oder 4:0 hätte führen können. Treffer eins bereitete Vorlagenkönig Arian Kurmehaj (schon mehr als zehn Assists) vor. Seine scharfe Flanke erwischte Tobias Krause, der mutterseelenallein im Fünfmeterraum in den Ball sprang (22.). Passend zu den Stärken des VfB war das 2:0 ein Standard. Eine Freistoßflanke von Florian Schmuckermeier landete letztlich direkt im Netz (33.).

Die Gäste aus München machten es den Hallbergmoosern an diesem Abend einfach zu leicht. VfB-Trainer Andreas Giglberger schaute daher lieber auf seine Mannschaft als auf den auseinanderbrechenden Kontrahenten: „Das war von uns ein sehr gutes Spiel mit viel Dominanz und Ballbesitz.“

Ins Bild passte aber auch ein Eigentor ohne Not, als ein Wacker-Verteidiger den Ball an seinem herausstürzenden Keeper vorbei ins Tor legte (62.). Als der Wacker-Torhüter das nächste Mal aus dem Strafraum sprintete, war es wieder umsonst: Beim 4:0 überlief Emil Kierdorf einfach den Schlussmann und einen Verteidiger. Der Schlusspunkt war eine Ecke von Kurmehaj auf Spielertrainer Andreas Kostorz, der nun auch einen Saisontreffer zu Buche stehen hat (77.). Arian Kurmehaj rechtfertigte seine Rotation in die Startelf mit zwei Torvorlagen. Am Ende blieb eigentlich nur das Fazit, dass der Sieg angesichts des Klassenunterschiedes noch zu niedrig ausgefallen ist. „Bei sieben oder acht Toren hätte sich niemand beschweren können“, sagte Giglberger.

Der Spielertrainer, der sein Startelfdebüt gab, war sehr zufrieden mit dem Auftritt und dem nie gefährdeten Erfolg. Man konnte es sich sogar leisten, den einen oder anderen Dauerbrenner (Mayr, Küttner) zu schonen. Giglberger wechselte durch und nahm die Erkenntnis mit nach Hause, dass der Kader der Hallbergmooser auch in der Breite gehobenen Ansprüchen in der Landesliga genügt. „Es war für uns ein sehr schöner Freitagabend“, so das Fazit. Das erfolgreiche Wochenende versüßten dann noch andere Mannschaften aus der Spitze: Denn nach den Niederlagen von Unterhaching II und Murnau hat der VfB den Abstand zur Tabellenspitze verkleinern können.

Aufrufe: 010.11.2025, 09:30 Uhr
Nico BauerAutor