
Der Zweikampf an der Spitze der Bezirksliga Ost bleibt weiterhin extrem spannend, die beiden Fußballvereine VfB Forstinning und FC Aschheim hören einfach nicht auf zu siegen. Allerdings werden den beiden Aufstiegsaspiranten die Siege nicht in den Schoß gelegt, zuletzt leisteten die jeweiligen Kontrahenten erbitterte Gegenwehr bis zur letzten Sekunde. Mit dieser muss der VfB auch heute Abend rechnen, wenn man im Forstinninger Sportpark um 19.30 Uhr auf den weiter abstiegsbedrohten SV Bruckmühl trifft.
„Es gibt keine leichten Spiele mehr in dieser Saison“, weiß auch VfB-Trainer Gery Lösch und erwartet auch in den nächsten Wochen enge Ergebnisse. Ein Großteil der Vereine ist in den Kampf gegen die Relegationsränge involviert, Selbstläufer sind also nicht programmiert. „Wir haben jetzt noch acht Spiele, in denen es für uns um alles geht. Und für unsere Gegner auch.“ Und selbst im Falle einer sicheren Mittelfeldplatzierung ohne jeden Kontakt nach unten und oben, wie beim SV Miesbach zuletzt, ist fehlende Gegenwehr kein Thema. Und das ist auch gut so.
Eine kleine Hiobsbotschaft musste Lösch aber beim Vorgespräch zum Freitagsspiel verkünden. Der zuletzt in Starkform haltende Schlussmann Michael Heidfeld, beim 3:2 in Miesbach einer der Forstinninger Sieggaranten, zog sich im Dienstagstraining einen Anriss des Syndesmosebandes zu und wird voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen. Eine Rückkehr zu den letzten Saisonpartien ist also nicht ausgeschlossen, aber auch nicht wirklich sicher. Für Heidfeld wird Endri Kola zwischen den VfB-Pfosten stehen.
Mit dem SV Bruckmühl aus dem Rosenheimer Landkreis reist ein fast schon guter Bekannter mit seinem Trainer Mike Probst (ehemals SC Baldham-Vaterstetten) zum Spitzenreiter nach Forstinning. In den drei Landesligajahren des VfB duellierten sich die beiden Vereine stets bei insgesamt ausgeglichener Anzahl an Siegen. 2025 folgte der gemeinsame Abstieg in die Bezirksliga. In diesem Spieljahr kämpft der SV Bruckmühl erneut gegen den Abstieg, holte aber zuletzt wichtige vier Zähler in Ampfing und gegen Ebersberg.