
Die Hallbergmooser Fußballer wollen gegen Wacker München eine neue Siegesserie starten. Dabei muss der VfB seine Innenverteidigung umbauen.
Hallbergmoos – Die grundsätzliche Richtung stimmt bei den Kickern des VfB Hallbergmoos angesichts der jüngsten zehn Landesliga-Spiele, von denen nur zwei verloren wurden. Das Team hält sich damit in der Verfolgergruppe und kann es bis zur Winterpause immer noch auf Rang zwei schaffen. Dafür müsste der VfB – beginnend mit dem Heimspiel gegen den FC Wacker München (Freitag, 19 Uhr) – aber eine kleine Siegesserie in den noch vier anstehenden Partien starten.
Die jüngste 1:3-Niederlage in Wasserburg hat Trainer Andreas Giglberger relativ schnell abgehakt. Man habe 25 Minuten lang nicht die eigene Leistungsgrenze erreicht – und so werde es eben nichts mit Punkten gegen ein Topteam. Das Thema passt auch zum Hinspiel bei Wacker München, wo die Hallbergmooser mit ihrer schlechtesten Saisonleistung mit 1:3 unterlagen. Dieser Frustkick war irgendwo auch eine Lehre, dass man in dieser Liga niemanden im Vorbeigehen besiegt.
Im Rückspiel wird der VfB den im Tabellenkeller steckenden Aufsteiger nicht noch einmal unterschätzen. Giglberger betont allerdings auch, dass sich die Mannschaft in den vergangenen Monaten enorm weiterentwickelt habe. „Wir haben schon mehrfach gezeigt, dass man mit uns rechnen muss.“ Der Coach fügt hinzu, dass man nur zu gerne auf Tabellenplatz zwei hinter der der Liga enteilten SpVgg Unterhaching II in die Winterpause gehen würde. Als Sechster hat Hallbergmoos vier Zähler Rückstand auf den Zweiten Murnau, aber nur einen auf den Dritten 1860 Rosenheim. Diese vier Punkte sollen mindestens gehalten oder bestenfalls verringert werden.
Im Heimspiel gegen Wacker München muss der VfB seine Innenverteidigung umbauen – und da winkt eine Lösung mit den beiden Spielertrainern Andreas Giglberger und Andreas Kostorz. Der bislang neben Kostorz spielende Christian Wimmer wurde nach seiner Roten Karte in Wasserburg für zwei Spiele gesperrt. Carl Opitz steht aktuell nicht zur Verfügung, und Christoph Mömkes ist als Außenverteidiger für die Mannschaft wertvoller. Daher erwägt Giglberger seine Saisonpremiere in der Startelf. Eine andere Option wäre es, Tausendsassa Jonas Mayr nach hinten zu ziehen. Darüber hinaus wird es dann jedoch eng mit den Optionen fürs Abwehrzentrum. Klar ist: Im Idealfall sind die Personalien egal, wenn der VfB dominiert und dauernd angreift.