Bachs Manuel Dengler (rechts) erzielte das 1:1. Hier ist er im Laufduell mit Hainsackers Patrick Fenzl zu sehen, der eigentlich Torwart ist.
Bachs Manuel Dengler (rechts) erzielte das 1:1. Hier ist er im Laufduell mit Hainsackers Patrick Fenzl zu sehen, der eigentlich Torwart ist. – Foto: Markus Schmautz

Beim VfB Bach ist der Wurm drin

Fünf Spiele hat die Klica-Mannschaft nicht mehr gewonnen, die letzten drei verloren. Gegen Hainsacker war sie nicht zwingend genug.

Der VfB Bach startete mit fünf Siegen in die Saison. Dann reihten sich immerhin zwei Remis ein. Seit drei Spieltagen ist allerdings der Wurm drin. Nach den Niederlagen gegen Roding und den FC Kosova verlor die Klica-Elf auch in Hainsacker. Mit 17 Punkten hat Bach bereits sieben Zähler Rückstand auf die Aufstiegsregion.

Am Sonntag trafen in Hainsacker zwei ersatzgeschwächte Mannschaften aufeinander. Bei der Heimelf musste sogar Torhüter Patrick Fenzl von Beginn an in der Viererkette auflaufen und Trainer Armando Zani wechselte sich nach 75 Minuten selbst ein. Bei Bach fehlten Alexander Weigel, Nizar Klica, Dino Mrkic, Patrick Mathes und Markus Kindler. Mit Markus Biederer und Edin Bisevac hatte Klica nur zwei Einwechselspieler parat. „Einige angeschlagene Spieler mussten ran, es half alles nichts“, erklärte VfB-Abteilungsleiter Michael Zintl, der eine couragierte erste Halbzeit seiner Mannen sah. Mit den schnellen Angreifern Steinhauer, Seidl, Jäger und Dengler versuchte man zum Erfolg zu kommen. „Es fehlte oftmals am letzten Pass, am Abschluss. Die Leistung hat gepasst“, blickte Zintl zurück. In Führung gingen allerdings die Hausherren nach einem schnell vorgetragenen Konter über Fabian Tippelt, den Daniel Resch im Tor von VfB-Kapitän Thomas Doblinger in Minute 15 versenkte. In der 39. Spielminute gelang Manuel Dengler mit einer sehenswerten Einzelaktion wenigstens noch das 1:1.

Im zweiten Spielabschnitt stand Hainsacker noch etwas kompakter, ließ Bach in deren Angriffsdrittel kaum zur Entfaltung kommen. In der 63. Minute dann das 2:1 durch Moritz Stich für Hainsacker. Abermals wie aus dem Nichts! „Wir rannten weiter an, wollten die dritten Niederlage in Folge abwenden, aber wir waren einfach nicht zwingend genug im Spiel nach vorne gegen tief stehende Gegner, die den knappen Vorsprung über die Zeit bringen konnten“, so ein völlig enttäuschter Abteilungsleiter Michael Zintl. Zu allem Überfluss verletzte sich in der Schlussphase auch noch Keeper Thomas Doblinger. Für ihn musste mit Fabian Eckert ein Feldspieler ins Tor. Kommende Woche erwartet der VfB Bach den FC Ränkam. „Wir werden alles daran setzen, um aus diesem Fahrwasser zu gelangen. Eigentlich haben wir eine gute Mannschaft. Ich kann mir den Negativtrend nicht komplett erklären“, sagt Zintl.

Aufrufe: 014.9.2021, 10:00 Uhr
Markus SchmautzAutor

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