
Die Mannschaft von Trainer Marko Weigand ließ während des gesamten Turniers keine Zweifel am späteren Sieger aufkommen und marschierte mit fünf Siegen aus fünf Spielen souverän zum Titel. Mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 16:4 blieben die Unterländer nicht nur ungeschlagen, sondern wiesen in der Endabrechnung auch einen komfortablen Vorsprung von sechs Zählern auf die Verfolger auf.
Den zweiten Platz belegte der SV ISO Neuhaus-Schierschnitz, der mit einer sehr jungen Mannschaft (Durchschnittsalter 21,1 Jahre) ein starkes Turnier spielte und sich verdient Rang zwei sicherte. Um den dritten Platz musste am Ende die Tordifferenz entscheiden: Hier hatte die SG TSV 1911 Mendhausen knapp die Nase vorn und verwies die SG 51 Sonneberg auf den vierten Rang.
Weniger erfreulich war hingegen die Beteiligung an der Endrunde. Lediglich sechs von insgesamt 26 möglichen Mannschaften aus Kreisoberliga und Kreisliga hatten ihre Teilnahme zugesagt. Auch die Zuschauerresonanz blieb überschaubar – rund 120 Besucher fanden den Weg in die Werratalhalle nach Hildburghausen.
Individuell wurden die Leistungen der Akteure mit drei Einzelpokalen gewürdigt. Bester Torschütze des Turniers wurde Christopher Hopf von der SG SV Eintracht Heldburg mit insgesamt sieben Treffern. Lorenz Voit (Heldburg) folgte mit sechs Toren, Sidiki Kante (Eintracht Hildburghausen) erzielte vier Treffer. Die weiteren Auszeichnungen gingen an Erik Wiegand (SV ISO Neuhaus-Schierschnitz) und Cedric Supp (SG TSV 1911 Mendhausen).

Bei der Siegerehrung überreichten Gregor Otto von der Schlossbrauerei Schwarzbach, KFA-Vorsitzender Sebastian Fleischmann sowie der Vorsitzende des Spielausschusses Jens Hirschfeld die Preise. Für die drei erstplatzierten Mannschaften gab es Gutscheine über insgesamt 150 Liter Freibier, zusätzlich stellte der KFA Südthüringen Prämien in Höhe von 300 Euro zur Verfügung.
Eintracht-Trainer Marko Weigand zeigte sich nach dem Turnier grundsätzlich zufrieden, fand aber auch deutliche Worte zur Teilnehmerzahl: „Organisation, Durchführung, Ablauf und Preise waren heute echt top. Ich kann nur allen Mannschaften empfehlen, im nächsten Jahr darüber nachzudenken, für den Hallenpokal zu melden. Es lohnt sich aus meiner Sicht! Es war heute ein faires und sportlich gutes Turnier. Sechs Mannschaften werden aber dem Ganzen nicht gerecht. Es wäre dem Anlass angemessen, mit mehr Teilnehmern zu spielen. Und es hätte auch der KFA Südthüringen und alle Organisatoren verdient.“
