
Der FC Rot-Weiß Erfurt hat einen weiteren wichtigen Transfer getätigt und Offensivspieler Meghôn Valpoort unter Vertrag genommen.
Der 25-Jährige, zuletzt beim indonesischen Zweitligisten FC Bekasi City aktiv, unterschrieb bei den Thüringern einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2027. Zuvor spielte der Stürmer beim Sriwijaya FC (2. Liga Indonesien) und beim maltesischen Erstligisten Santa Lucia FC.
Valpoort, am 31. Juli 2000 im niederländischen Delft geboren, gilt als athletisch starker und vielseitiger Angreifer. Mit seiner Körpergröße von knapp 1,90 Metern ist er im Strafraum eine echte physische Präsenz, zugleich jedoch auch flexibel auf den Außenbahnen einsetzbar. Bereits am Dienstag nahm Valpoort erstmals am Mannschaftstraining teil und hinterließ dabei einen vielversprechenden Eindruck.
Erfurts Cheftrainer Fabian Gerber freut sich über den Neuzugang: „Mit Meghôn gewinnen wir einen kraftvollen Stürmer, der unserem Angriffsspiel zusätzliche Optionen bietet. Er hat bereits auf internationalem Niveau Erfahrungen gesammelt und bewiesen, dass er torgefährlich ist. Zudem verschafft er uns in der Offensive mehr Breite, sodass wir künftig noch variabler agieren können.“
Der Zeitpunkt des Wechsels hätte kaum günstiger sein können: Am kommenden Wochenende steht für den FC Rot-Weiß Erfurt das Topspiel der Regionalliga Nordost an. Im Steigerwaldstadion empfängt die Mannschaft den Halleschen FC – und damit den einzigen Konkurrenten, der wie Erfurt bislang die volle Punkteausbeute eingefahren hat. Beide Teams haben nach drei Spieltagen noch eine makellose Bilanz von neun Punkten und präsentieren sich in bestechender Frühform. Das Duell wird damit nicht nur zu einem Prestigespiel, sondern könnte auch ein erster Fingerzeig im Rennen um die Spitzenplätze sein. Für Erfurt bietet sich die Gelegenheit, die Euphorie nach dem starken Saisonstart mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten weiter anzuheizen. Zugleich könnte Valpoort bereits zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz kommen.