
Der SV Wörth bastelt weiter an seinem Kader für nächste Saison und lässt mit einem erneuten Hochkaräter aufhorchen. Mit Tim Justvan schließt sich ein echtes Eigengewächs seinem Heimatverein an. Zukünftig will der technisch versierte Mittelfeldspieler mithelfen, dass die Schwarz-Weißen wieder Erfolgserlebnisse feiern und sich sportlich weiterentwickeln können.
Der 21-Jährige, der aktuell noch in Diensten des FC Dingolfing steht, schlägt damit ein neues Kapitel auf – eines, das gleichzeitig eine Rückbesinnung ist. Denn beim SV Wörth an der Isar nahm seine Laufbahn ihren Anfang. Schon früh wurde die fußballerische Qualität von Justvan erkannt und sein Weg führte ihn zunächst ins NLZ zur SpVgg. Landshut. Letztes Jahr im Sommer entschied er sich für einem Wechsel zum FC Dingolfing. Bei den BMW-Städtern sammelte er wertvolle Erfahrung in der Landesliga, wurde aber von Verletzungen und krankheitsbedingten Fehlzeiten etwas eingebremst.
"Für Außenstehende kommt dieser Schritt vielleicht etwas überraschend, für mich als Spieler selbst ist er hingegen konsequent. Aufgrund meiner beruflichen Fortbildung ist es mir leider nicht mehr möglich, den Trainings- und Spielaufwand in der Landesliga zu stemmen. Zurück zum Heimatverein, das vertraute Umfeld, in dem ich zusammen mit meinen Freunden kicken kann und die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, haben letztendlich für meine Entscheidung eine zentrale Rolle gespielt", lässt Tim Justvan wissen.
Auch beim SV Wörth erhofft man sich viel von dem Neuzugang. In einer Phase des Umbruchs setzt der Verein verstärkt auf Spieler mit "Stallgeruch“ – und Justvan passt ideal in dieses Profil.
"Während andernorts Wechsel oft von Zahlen und Verträgen bestimmt werden, ist es in Wörth vor allem eines: eine Geschichte von Heimat, Herzblut, Entwicklung – und der Chance, dort weiterzumachen, wo alles begann. Für uns als Verein ist die Rückkehr von Tim Justvan etwas ganz Besonderes. Solche Geschichten schreibt der Fußball nicht alle Tage. Wenn ein Spieler, der hier seine ersten Schritte gemacht hat, den Weg zurückfindet, dann ist das mehr als nur ein Transfer – es ist ein starkes Zeichen", meint Wörths Vorstand Mario Ossner.
"Ich kenne Timi schon seit seinen frühen Jahren bei uns. Man hat damals schon gesehen, welches Potenzial in ihm steckt. Umso mehr freut es mich, dass er sich trotz seiner Entwicklung außerhalb bewusst dafür entschieden hat, wieder das Trikot des SV Wörth zu tragen. Wir befinden uns aktuell in einer Phase, in der wir verstärkt auf Spieler aus der Region setzen. Jungs, die wissen, wofür der SV Wörth steht, und die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Timi verkörpert all das. Natürlich erwarten wir nicht, dass er alles alleine trägt. Aber wir sind überzeugt davon, dass er sportlich wie menschlich eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird. Er soll Impulse setzen, das Spiel mitgestalten und die Mannschaft mitreißen. Für uns ist klar: Diese Rückkehr ist ein Gewinn für beide Seiten. Und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft gestalten können", lässt Ossner wissen.