
Den SV Scherpenberg plagen aktuell die Verletzungssorgen. Gleich zwei gesetzte Stammkräfte fallen auf unbestimmte Zeit aus. Außerdem wünscht sich der Landesliga-Trainer Christian Mikolajczak ein wenig Ruhe um die Mannschaft, die ihm in letzter Zeit störend aufgefallen ist.
Kapitän Nico Frömmgen wird der Mannschaft mit einem Kreuzbandriss für längere Zeit fehlen. Zudem hat sich Stammkraft Maximilian Abel eine Knieverletzung bei der Pokal-Niederlage gegen den SV Budberg zugezogen. Damit wird auch er dem Team im Saisonende fehlen.
Für den SVS lief es in den letzten Wochen in der Liga, sowie die komplette Saison bedingt erfolgreich. Es sind neun Punkte von möglichen 15 eingesammelt worden, was den aktuellen Mittelfeldplatz bestätigt. Ganz zufrieden ist Trainer Mikolajczak mit dem "Niemandsland" der Liga aber nicht: „Rang neun ist natürlich nicht das, was wir uns versprochen hatten.“ Vor allem das Kreispokalfinale gegen Ligakonkurrenten SV Budberg, indem man eine 4:1-Niederlage einstecken musste, wird der Truppe von Mikolajczak schmerzen bereitet haben.
Am kommenden Wochenende (11. Mai, 15.30 Uhr) soll wieder ein Sieg her und damit auch wieder Ruhe einkehren, die dem Coach vorher überhaupt nicht gefallen hat: „Zuletzt gab es durch gewisse Sachen immer wieder Unruhen.“ Die Partie beim SV Blau-Weiß Dingden wird nicht besonders interessant für die Tabellenkonstellation sein, allerdings verspricht das Hinspiel, das die Scherpenberger mit einem 3:0-Erfolg für sich entscheiden konnten, eine torreiche Partie.
Zufriedengeben will sich Mikolajczak sich aber mit der aktuellen Spielzeit nicht. Mit Enthusiasmus betont er: „In der neuen Spielzeit wollen wir mit einer veränderten Mannschaft besser performen.“ Als Trainingsstart hat er jetzt schon den 30. Juni bekannt gegeben. Es wird zu sehen sein, was nächste Saison vom SV Scherpenberg kommen wird.