
Das Selbstbewusstsein beim TuS Xanten ist zurück. Der Bezirksligist geht nach dem Einzug ins Kreispokal-Finale und dem Punktgewinn gegen Bezirksliga-Tabellenführer VfL Rhede mit viel Zuversicht in den Saison-Endspurt mit sieben Partien. Möglichst schnell sollen die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt her. Am Sonntag, 15.30 Uhr, wartet der Hamminkelner SV auf die Fürstenberger. Allerdings muss der TuS in den kommenden Wochen auf einen ganz wichtigen Spieler verzichten.
In Hamminkeln wird Vize-Kapitän Jonas Vengels die Xantener auf den Platz führen. Denn Gerrit Jenowsky, der etatmäßige Spielführer, hat sich beim 3:3 gegen Rhede verletzt. Ein Rippenbruch zwingt den Offensivmann zu einer Zwangspause. „Ich gehe davon aus, dass uns Gerrit bis zu vier Wochen fehlen wird“, sagt Marvin Braun, der spielenden Co-Trainer. Dennoch sieht er der Partie gegen den HSV positiv entgegen: „Wir haben gegen Scherpenberg und Rhede gezeigt, dass wir in der Lage sind, eine Top-Mannschaft zu sein.“
Der Ausfall von Jenowsky als Führungspersönlichkeit wiegt schwer. Immerhin ist Goalgetter David Epp wieder fit. Die Rückkehr in die Startelf ist wahrscheinlich. Der Name von Norwin Meyer, der gegen den Spitzenreiter privat verhindert war, taucht sicherlich in der Anfangsformation auf.
Braun sagt, das für ihn in Hamminkeln nur ein Sieg zähle: „Ein Punkt bringt uns nicht weiter.“ Das Hinspiel hatte der TuS mit 4:3 gewonnen. Partien zwischen Xanten und Hamminkeln waren in der jüngsten Vergangenheit zumeist torreich. „Da war jede Menge Spektakel dabei“, weiß Braun.
Der HSV als Gastgeber am Sonntag hat als stärkster der vier Neulinge nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Xanten liegt mit 31 Punkten knapp über dem Strich.
Bei Auskünften zur Kaderplanung hält sich die Sportliche Leitung übrigens weiter zurück. Auch das finale Gespräch mit Cheftrainer Mirco Dietrich, seit vergangenem Dezember im Amt, steht wohl noch aus.