
Hinterweidenthal/Winterbach . Drei Wochen vor Rundenende steht der SV Winterbach in der Landesliga West noch immer in der bedrohten Zone, hat sich dabei bis auf einen Zähler an den TuS Hackenheim herangekämpft. Seit mittlerweile vier Begegnungen ist die Elf von Torben Scherer unbesiegt, aktuell gab es beim SV Hinterweidenthal ein 1:1-Unentschieden. Die Führung der Hausherren hatte Elias Pfenning mit seinem 25. Ligatreffer in der Schlussphase ausgeglichen.
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„Das Unentschieden war leistungsgerecht“, erkannte Scherer mit einigem Abstand. Zwar kam seine Mannschaft gut in die Partie und war in der ersten halben Stunde feldüberlegen. Nur eines fehlte: Die Mannschaft belohnte sich nicht für ihren Aufwand. Stattdessen fiel aus dem Nichts das 0:1 aus Sicht der Winterbacher. Ein langer Ball rutschte durch, Marius Schweitzer bedankte sich (38.). Danach brauchte der SVW einige Momente, um sich neu zu finden. Kein Wunder, so der Trainer: „Wenn du gegen eine Mannschaft, die in der Rückrunde stabil und tief steht und defensiv kaum etwas zulässt, so in Rückstand gerätst, wird es schwer.“ Nach dem Seitenwechsel fand der SVW wieder besser zu seinem Spiel, hatte zahlreiche Gelegenheiten zum Ausgleich, bis Pfenning endlich einnetzte (83.). Scherer gab allerdings auch zu, dass sein Team in einigen Situationen Glück hatte. „Beide Mannschaften hatten mehrfach die Chance zum Lucky Punch.“ Nicht schlüssig war sich der 36-Jährige, welchen Wert der Auswärtszähler für die Schlussrechnung hat.
Dreimal noch geht es für den SVW um alles. Erst gegen den SC Hauenstein, dann bei der SG Meisenheim und zum Finale an Pfingsten gegen den TuS Hackenheim, das zum „richtigen Endspiel“ werden könnte. Das Restprogramm der Winterbacher hat es in sich. Deshalb ist Scherer mit der jüngsten Ausbeute von acht Zählern (zwei Siege, zwei Unentschieden) in den Partien gegen Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg nur halb zufrieden. „Es hätten vier mehr sein können und das Restprogramm könnte leichter sein. Aber wir wollen nicht jammern.“ Zumal die Liga bewiesen hat, dass tatsächlich jeder jeden schlagen kann, es an der Spitze wie im Keller so eng wie selten zuvor zugeht.
SV Winterbach: Keßler – Reidel (62. Schneberger), Blaum, Zimmermann, Leister, Stumm (76. Secker) – Görlek, Kunz – E. Becker, L. Becker (82. Keim) – Pfenning