
Mit dem Abstieg aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar verlief die Saison 2025/26 für die erste Mannschaft des SC Idar-Oberstein zumindest sportlich enttäuschend, Weltuntergangsstimmung herrscht allerdings offenbar nicht. Die Zweite hingegen hat den Sprung in die Landesliga geschafft und steht nun vor Personalproblemen. Trainer Marco Reich spricht über die Stimmung im Verein, die Kaderplanung und Ziele für die neue Saison.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung.
"Wir sind natürlich enttäuscht, aber der Abstieg kam nicht überraschend", sagt Marco Reich. "Wir sind verdient abgestiegen", fügt er hinzu. Die erste Mannschaft des SC werde zur Saison in der Verbandsliga Südwest angreifen. Vermessene Ziele wolle sich die Mannschaft allerdings nicht setzten. Die Verbandsliga sei eine starke Liga. "Ich denke, dass wir schon im oberen Drittel mitspielen können, aber Mannschaften wie Ludwigshafen und Dudenhofen sind schon sehr starke Teams, das wollen wir nicht unterschätzen", erklärt der Trainer.
Sieben Neuzugänge, sechs Abgänge
Personell sei die erste Mannschaft gut aufgestellt. Auf der Zugangsseite verstärken mit Christian Rech (FC Schmittweiler/Callbach), Matthias Ruster und Marcel Schultheis (beide FV Hunsrückhöhe Morbach), Kian Wenskat (Elversberg), Maik Kohlhaas (SV Nohen), Joshua Kleis (TuS Hoppstädten) sowie Timo Furtwängler (Bollenbacher SV) gleich sieben Neuzugänge den Kader.
Dem gegenüber stehen mehrere Abgänge. Robin Hill schließt sich der SG Meisenheim/Desloch/Lauschied an, während Philipp Schneider künftig für die SG Merxheim/Monzingen/Meddersheim aufläuft. Zudem verlassen Alex Ricardo Xavier Do Nascimento, Juri Amidon, Kevin Kraus und Jason Onyejekwe den Verein. Diese Abgänge seien allerdings schon länger bekanntgewesen und haben meist private Gründe, wie Umzüge oder das Arbeitspensum gehabt.
Viele Junge Spieler
"Wir haben viele neue und interessante Spieler dazu bekommen und ich freue mich darauf mit diesen Spielern in die neue Saison zu starten", sagt Marco Reich. "Wir haben auch viele junge dazu bekommen und ich denke, das wir mit unserem Team eine gute Schlagkraft entwickeln können", erklärt er. Außerdem hoffe er darauf, dass sich die Durchlässigkeit für Jugendspieler aus dem eigenen Verein in die erste Mannschaft in Zukunft erhöht.
Personalprobleme bei der Zweiten
Bei der zweiten Mannschaft hingegen gebe es personelle Engpässe. "Dadurch, dass die Zweite in die Landesliga aufgestiegen ist, trauen sich dort viele Spieler den Aufwand nicht mehr zu", sagt Marco Reich. "Mit der ersten sind wir sehr gut aufgestellt, bei der Zweiten könnten wir allerdings noch Personal gebrauchen", fügt er hinzu.