Eng am Mann: Roxheims Julian Reimann (grünes Trikot) drängt Muhammed Naci Kurtoglu von der SG Pfaffen-Schwabenheim/Bosenheim ab. 	Foto: Mario Luge
Eng am Mann: Roxheims Julian Reimann (grünes Trikot) drängt Muhammed Naci Kurtoglu von der SG Pfaffen-Schwabenheim/Bosenheim ab. Foto: Mario Luge

Verbandspokal: Kein Aha-Erlebnis in Roxheim

A-Klassen-Fußballer siegen im Verbandspokal +++ Auch TSV Langenlonsheim in Runde zwei

REGION. Nach der SG Fürfeld (2:1 bei der SG Alsenztal) und dem FC Schmittweiler/Callbach (4:3 beim ASV Langweiler) ist auch der TSV Langenlonsheim (2:0 bei SG Soonwald) in die zweite Runde des Fußball-Verbandspokals eingezogen. Für die erste Überraschung sorgte der TuS Roxheim. Der A-Klassist bezwang den Bezirksligisten SG Pfaffen-Schwabenheim mit 5:3.

TuS Roxheim – SG Pfaffen-Schwabenheim/Bosenheim 5:3 (4:1). – „Am Ende war‘s ein nicht unverdienter Sieg des Willens“, zog Achim Reimann sein Fazit. Für den Coach des TuS Roxheim war das 2:1 seines Sohnes Julian ein Knackpunkt im Spiel (18.). „Da waren eigentlich die Gäste am Drücker.“ Diesen Vorsprung bauten die Roxheimer bis zur Pause durch Leon Sulzbach (23.) und Martin Barth (36.) auf drei Tore aus – was beim TuS freilich nichts heißen muss. „Das Thema haben wir aber schnell abgehakt.“ Zwar kamen die Pfaffen-Schwabenheimer durch Jelle Ackermann (63.) und Jonas Dudek (83.) tatsächlich auf 3:4 heran, aber Lennart Sperlich machte fünf Minuten vor Abpfiff den Deckel drauf. Bei schwülwarmen Temperaturen hatten beide Mannschaften sehr fehlerhaft begonnen. Zur Roxheimer Führung nutzte Sperlich eine zu kurze Rückgabe von Abdullah Kurtoglu (2.), nur eine Minute später reagierte TuS-Keeper Marcel Metz viel zu spät nach einem nicht gerade scharfen Schuss von Sven Dangel ins kurze Eck (3).

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SG Soonwald – TSV Langenlonsheim 0:2. – Vor 100 Fans sorgte der laufstarke Malte Quitsch mit seinen Treffern für den Sieg des Bezirksligisten . Quitsch traf nach 55 Minuten nach Zulieferdiensten von Timotheus Mayer Marte und in der Nachspielzeit (90.+3). „Es war ein Spiel mit wenigen Torchancen“, gab Soonwald-Coach Sven Scholl zu Protokoll. „Ein Klassenunterschied war über die 90 Minuten nicht zu bemerken. Langenlonsheim hat überwiegend nur mit langen Bällen gespielt.“ Zehn Minuten vor Abpfiff bot sich den Platzherren die Riesenchance zum Ausgleich. Doch Carlito Figueredo vergab. „Das 0:2 ist dann mit dem Schlusspfiff gefallen, als wir komplett aufgemacht hatten“, berichtete Scholl. „Insgesamt ist der Sieg verdient. Entscheidend war, dass die Gäste ihre wenigen Chancen genutzt haben.“ Dies sah TSV-Abteilungsleiter Jürgen Czarnecki („Bei uns haben drei Stammspieler gefehlt“) ähnlich. „Spielerisch war kein Klassenunterschied zu erkennen – aber vor dem Tor waren wir effektiver.“ Die SG habe auf dem heimischen Rasenplatz „richtig gut agiert“, vor dem Kasten allerdings eher harmlos. Langenlonsheims 38 Jahre alter Torhüter-Routinier Sinan Aydin musste zwar immer wieder bei hohen Bällen Obacht geben, aber keinen richtig scharfen Schuss entschärfen

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SG Alsenztal – SG Fürfeld/Neu-Bamberg/Wöllstein 1:2 (0:2). – Schon nach einer Minute brachte Marcel Beck die Gäste in Führung, Marvin Hendricks legte kurz vor der Halbzeit nach (43.). Als Fürfelds Spielertrainer Christoph Wilhelm nach knapp einer Stunde mit Gelb-rot vom Feld musste, witterten die Hausherren nochmal ihre Chance. Doch mehr als der Anschluss gelang den Hausherren nicht mehr. Hendricks musste in der Nachspielzeit ebenfalls mit Ampelkarte vom Platz. Am Einzug in die nächste Runde änderte das jedoch nichts. Bereits am Mittwoch, 10. August, trifft die SG Fürfeld auf den FC Schmittweiler/Callbach.



Aufrufe: 031.7.2022, 20:00 Uhr
Mario Luge und Michael HeinzeAutor