
Bad Kreuznach. Um 16 Uhr wird am Samstag im Nahe-Stadion die Partie zwischen Eintracht Bad Kreuznach und Arminia Ludwigshafen angepfiffen. Zumindest der Sieger wird den Anschluss an die Tabellenspitze halten.
Vierter gegen Fünfter im Nahestadion
Vierter (18 Punkte) gegen Fünfter (17). Die Fans in der Kurstadt dürfen sich auf ein interessantes Duell freuen. Eines, vor dem Eintracht-Trainer Baris Yakut mahnt. „Da ist höchste Vorsicht geboten. Die Arminia ist ein Gegner mit sehr viel Qualität. Ich schätze sie so ein, dass sie zurück in die Oberliga wollen“, sagt er. Aus dieser Spielklasse waren die Chemiestädter im Sommer zusammen mit dem SC Idar-Oberstein und dem FV Dudenhofen in die Verbandsliga Südwest abgestiegen. Am Mittwoch gab die Mannschaft im Pokal-Achtelfinale eine Kostprobe ab, gewann gegen Viktoria Herxheim auch dank zweier Treffer in der Anfangsphase hochüberlegen mit 5:1.
Für Yakut ist wichtig, dass sich seine Truppe nicht versteckt. „Wir werden alles daransetzen, unser Spiel durchzuziehen.“ Respekt und Hochachtung ja. „Aber wenn wir ins Laufen kommen, muss sich der Gegner um uns kümmern“, sagt der 32-Jährige. Nicht kümmern müssen wird sich Ludwigshafen um Aschref Ben Hazaz. Der flinke Kreativspieler musste am vergangenen Wochenende beim 4:0-Erfolg in Marienborn wegen einer Leistenzerrung zur Pause in der Kabine bleiben, wird am Samstag definitiv fehlen. „Aschi hat versprochen, dass er gutes Heilfleisch hat“, erklärte Yakut lachend. Außer dem 22-Jährigen seien alle Mann an Bord.