
Hüffelsheim. Vom nächsten Gegner der SG Hüffelsheim spricht Trainer André Weingärtner mit großem Respekt. Beim FC Basara Mainz war der Verbandsligist in der Hinrunde mächtig unter die Räder gekommen. Im Rückspiel auf Palmenstein am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) soll alles anders werden als beim 2:7 im ersten Duell. "Natürlich rechnen wir uns etwas aus", sagt der 48-Jährige vor der Partie gegen den Tabellendritten, die einer Herkulesaufgabe gleich komme.
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Bei den Diamanten war die SG in keiner Phase der Partie ebenbürtig. "Die waren damals spielstärker, handlungsschneller und kognitiv schneller als wir. Das Ergebnis hätte noch viel höher ausfallen können", so Weingärtner im Rückblick. Aktuell steht beim Club mit japanischen Wurzeln defensiv seit über 300 Minuten die Null, offensiv trafen Toptorjäger Gianni Auletta (20 Treffer) und Co. in diesem Zeitraum dagegen 13 Mal. Grund zur Sorge bei der SG? "Wir haben jetzt fast die optimale Ausbeute geholt, 13 von 15 möglichen Zählern geholt." Auch beim Klassenprimus in Mechtersheim sei mehr als das 3:3-Remis möglich und gerecht gewesen, sagt Weingärtner. Für ihn habe Basara zwar unter den Spitzenteams den besten Eindruck gemacht, "aber wir haben auch einen guten Lauf und versuchen den am Wochenende zu veredeln."
Zwar werden weiterhin Nik Rosenbaum, Mosti El-Haiwan und Simon Scherer ausfallen, auch Johannes Balzer und Manuel Hohmann aus privaten Gründen nicht dabei sein. Zwar steht hinter dem Einsatz von Fabian Scheick wegen Oberschenkelproblemen ein großes Fragezeichen. Dennoch rechnet Weingärtner damit, dass die eigene Serie ausgebaut werden kann. "Wir haben Jungs, die aus unteren Klassen kamen oder noch sehr jung sind und die deshalb zu Beginn der Saison etwas hintendran standen, die aber jetzt auf Augenhöhe sind." Dabei verweist er etwa auf Johann Frisch, der mit 18 Jahren zum gestandenen Spieler gereift sei, auf Jaden Dayton, der es auf der Doppel-Sechs sehr gut mache, auf Thierno Keita auf der Außenbahn oder auf Keeper Mark Becker.
Die Zuversicht ist groß, dass erstmals gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel ein Dreier gelingt. Damit würde die SG bis auf einen Zähler an Basara heranrücken und höchstwahrscheinlich selbst unter die ersten Fünf im Tableau springen.