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Relegation

Verbandsliga-Relegation: Meisenheims Anschlusstreffer reicht nicht

Nach 1:2-Niederlage im Hinspiel beim SV Büchelberg bleibt die SG optimistisch

von Johanna Rath · 03.06.2026, 12:30 Uhr · 0 Leser
Die SG Meisenheim musste Spielertrainer Maurizio Lörsch (am Ball) verletzungsbedingt vom Platz nehmen..
Die SG Meisenheim musste Spielertrainer Maurizio Lörsch (am Ball) verletzungsbedingt vom Platz nehmen.. – Foto: Gregor Wurdel (Archiv)

Im ersten Aufstiegsspiel der Verbandsliga Südwest musste die SG Meisenheim sich mit 1:2 knapp gegen den SV 1950 Büchelberg geschlagen geben. Dazu kamen ein verschossener Elfmeter und eine verletzungsbedingte Auswechslung. Die Stimmung in der Mannschaft bleibt allerdings ungetrübt.

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"Wir brauchten die ersten 20 Minuten, um hereinzukommen", sagt Trainer Jens Bohr. Der Gegner nutze diese Zeit und erzielte in der 17. Minute das 1:0 durch Jonah Eckert. Nachdem die Gäste mit 0:1 Rückstand in die zweite Halbzeit gingen, bot sich in der 60. Spielminute mit einem Foulelfmeter die Möglichkeit zum Ausgleich. Büchelbergs Torwart Malcolm Mcquay hielt allerdings den Schuss von Laurenz Fach. "Das ist natürlich sehr ärgerlich, aber das passiert. Gerade in so einem Spiel", sagt Jens Bohr. In der 78. Minute musste das Spiel dann kurzzeitig pausiert werden, da Maurizio Lörsch, Spielertrainer der SG, durch einen Schlag gegen den Kopf verletzt wurde und ausgewechselt werden musste. "Das war zum Glück keine schlimme Verletzung, ich denke, Maurizio kann zum Rückspiel wieder auf dem Platz stehen", erklärt der Trainer.

Zum Ende der Partie erhöhte Büchelberg durch einen Treffer von Yannick Schneider in der 84. Minute auf 2:0. Die Gäste verkürzten allerdings nach vier Minuten auf ein 1:2 durch Benjamin Hill. Der Trainer Büchelbergs Volker Brecht erhielt zum Ende der Partie noch eine rote Karte. "Da gab es noch eine Abseitssituation und dann wurde der Trainer wohl etwas laut", erzählt Jens Bohr. Insgesamt sei es allerdings eine faire Partie gewesen.

Die Stimmung in der Mannschaft sei nach dieser Partie nicht getrübt. "Wir haben gesehen, dass wir mithalten können", sagt Jens Bohr. Die Mannschaft sei guter Dinge und die Vorfreude auf das Rückspiel zu Hause vor großer Kulisse sei riesig. "Selbst wenn wir kein Entscheidungsspiel erzwingen, ist das auch nicht schlimm. Die Jungs haben bisher einen riesigen Job gemacht und das werden sie auch am Samstag tun" erklärt Jens Bohr und zeigt sich stolz auf die bisherige Leistung seiner Mannschaft.