2026-01-20T07:14:11.657Z

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Velbert bejubelt den einzigen Treffer durch Wagenaar.
Velbert bejubelt den einzigen Treffer durch Wagenaar. – Foto: IMAGO/ Nordphoto

Velbert schockt Wuppertal im Nachbarschaftsduell

Der Wuppertaler SV ist mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Das Team von Trainer Mike Wunderlich verlor am Samstagnachmittag das Derby gegen das Schlusslicht SSVg Velbert mit 0:1 (0:0).

Die Partie im Stadion am Zoo verfolgten 2.110 Fans. Darunter waren 300 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die freien Eintritt hatten – wie in allen restlichen Heimspielen der Rückrunde. Wunderlich bot in der Startformation die Neuzugänge Nicolas Hirschberger (Leihgabe vom 1. FC Bocholt) und Marko Stojanovic auf. Velbert begann mit dem Ex-WSVer Felix Herzenbruch, Beyhan Ametov saß auf der Bank

Hirschberger verpasst die erste Chance

Wunderlich vertraute im Tor weiter auf Michael Luyambula, die Kapitänsbinde wechselte aber vom Schlussmann zu Dominic Duncan. Die Partie begann ausgeglichen, Torchancen waren zunächst nicht zu verzeichnen. Subaru Nishimura sah nach einem kernigen Foul früh die gelbe Karte (10.). Die erste gute Gelegenheit bot sich dem WSV: Hirschberger kam aber aus zwölf Metern nicht an Velberts Schlussmann Kevin Jackmuth vorbei (14.).

Es blieb zunächst unspektakulär, dann aber legten die Rot-Blauen einen Gang zu. Amin Bouzraa hatte die nächste Topchance, scheiterte aber an Jackmuth (30.). Und auch Vincent Schaub konnte nach Vorlage von Hirschberger die Velberter Nummer eins nicht überwinden (32.). Eine scharfe Hereingabe von Duncan rauschte an allen vorbei (39.). Die letzte sehr gute Chance vergab Bouzraa aus kurzer Distanz (45.+1.), danach ging es in die Pause.

Wagenaar per Abstauber zur Führung

Zum zweiten Durchgang kam Levin Müller für Nishimura. Kaum ging es weiter, ließ Bouzraa eine weitere Gelegenheit liegen (47.). Bei einem guten Schlenzer hatte er Pech (54.). Auch Vincent Schaub traf nicht (61.), Wunderlich brachte Fritz Kleiner für Celal Aydogan (62.). Erstmals richtig eingreifen musste WSV-Schlussmann Luyambula in der 63. Minute, er parierte jedoch gegen Robin Hilger (63.).

Dann aber doch die Führung der Gäste: Einen Kopfball konnte Luyambula noch parieren, gegen den Abstauber von Kilian-Joel Wagenaar war er machtlos – 0:1 (65.). Kadi Atmaca ersetzte Bouzraa (66.), Chesron Oustwood dann Schaub (76.). Der WSV mühte sich zwar, war aber dabei nicht mehr zwingend und kam nicht durch. Velbert brachte den Vorsprung über die Zeit.

Weiter geht es für den WSV am 31. Januar um 14 Uhr beim SV Rödinghausen. Das nächste Heimspiel steigt am 7. Februar gegen die U23 von Borussia Dortmund (14 Uhr).

Wuppertaler SV – SSVg Velbert 0:1
Wuppertaler SV: Ngemba Michael Luyambula, Subaru Nishimura (46. Levin Müller) (65. Amin Bouzraa), Aldin Dervisevic, Salmin Rebronja, Toshiaki Miyamoto, Celal Aydogan (61. Fritz Kleiner), Dominic Duncan, Nicolas Hirschberger, Marko Stojanovic, Vincent Schaub (76. Chesron Oostwoud), Amin Bouzraa - Co-Trainer: Adli Lachheb - Trainer: Mike Wunderlich - Co-Trainer: Kevin Rodrigues-Pires
SSVg Velbert: Kevin Jackmuth, Noah Abdel Hamid (41. Kilian-Joel Wagenaar), Felix Herzenbruch, Jonas Büchte, Max Wiese, Max Machtemes, Timo Mehlich (57. Philip Buczkowski), Calvin Marion Mockschan (57. Beyhan Ametov), Artur Golubytskij (72. Timo Böhm), Robin Hilger, Oguzcan Büyükarslan (72. David Glavas) - Trainer: Bogdan Komorowski - Co-Trainer: Niklas Bonnekessel
Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen) - Zuschauer: 2110
Tore: 0:1 Kilian-Joel Wagenaar (65.)

Aufrufe: 024.1.2026, 16:24 Uhr
Jörn KoldehoffAutor