2024-03-04T12:27:13.471Z

Allgemeines
– Foto: Verein

Vandalismus beim SC Köln-Brück: Neuer Kunstrasenplatz beschädigt

500€ Belohnung für sachdienliche Hinweise

Vor wenigen Wochen rief der SC Köln-Brück dazu auf, bei den letzten Arbeiten am Gelände des neuen Kunstrasenplatzes zu helfen. Auf dem neuen Spielfeld wurde noch kein Spiel ausgetragen und doch muss der Verein die ersten Beschädigungen hinnehmen.

"Es ist einfach schade, aber irgendwie ein Spiegel der momentanen Situation unserer Gesellschaft. Rücksichtslos und ohne Skrupel fremdes Eigentum mutwillig zu beschädigen.
Da ist es noch das Geringste, dass Zäune eingerissen wurden und sich beim Kicken irgendwer an die neuen Netze hängt. Aber Raketen vom Rasen zu starten und Böller auf den Platz zu werfen, sodass Brandlöcher und -flächen entstehen, macht uns einfach traurig und wütend", wendet sich der Verein in einem Posting in den sozialen Netzwerken an die Öffentlichkeit.

Falls jemand Beobachtungen gemacht hat, bittet der Verein darum sich direkt per Telefon unter der Nummer 0174-8079079 oder per Email an info@scbrueck07.de zu melden.

Installation von Kameras soll abschrecken

"Wir werden das nicht einfach so hinnehmen. Künftig werden Kameras installiert und wir werden jedes widerrechtliche Betreten, Sachbeschädigungen, Diebstahl und was auch immer zur Anzeige bringen! Darüber hinaus zahlen wir 500€ an den, der zur Ergreifung der Täter beiträgt", so der SC Köln-Brück abschließend.

Vereine zeigen sich solidarisch – Schadenfreude per Email

"Ein friedliches, respektvolles und harmonisches Zusammenleben ist bei immer größeren Teilen unserer neuen Gesellschaft scheinbar nicht mehr gewünscht. Man kann sich ehrenamtlich maximal bemühen, es wird leider immer mehr mit Füßen getreten! So kann es nicht weitergehen", kommentiert der SV Falke Bergrath den Beitrag und Borussia Kalk fügt hinzu: "An Traurigkeit Nichtstun überbieten. Sowas muss sofort geahndet werden und strafrechtlich verfolgt werden."

Doch nicht alle scheinen an einer Aufklärung interessiert zu sein. Bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung des Beitrags erhielt der Kölner C-Ligist schadenfrohe Nachrichten.

Aufrufe: 03.1.2024, 06:39 Uhr
redAutor