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Ligabericht

»V« gewinnt »brutales Spiel« mit 5:1 - »Spiele« in Torlaune

3. Spieltag in der Landesliga Mitte - Samstag: Ettmannsdorf verliert deutlich, weiß aber nicht, warum +++ Seebach schlägt Dingolfing +++ Passau feiert +++

von Helmut Weigerstorfer · 26.07.2025, 18:25 Uhr · 0 Leser
Das hochgehandelte Landshut feiert seinen ersten Saisonsieg.
Das hochgehandelte Landshut feiert seinen ersten Saisonsieg. – Foto: Norbert Herrmann

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Freilich, gerade zu Saisonbeginn ist es nur eine Momentaufnahme. Aber, zugegeben, eine für Passau und Eggenfelden eine sehr schöne. Beide Teams führen vorläufig nach dem 3. Spieltag die Tabelle der Landesliga Mitte an. Eine Spielklasse, die hält, was sie versprochen hat - Spannung, knappe Ergebnisse, viele Tore, Überraschungen...

Max Maier (Sportlicher Leiter, Landshut): "Ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Heimsieg. Wir haben den Gegner über 90 Minuten dominiert. Leider haben wir es vor der Pause verpasst, unsere Torchancen zu nutzen. In der 2. Halbzeit haben wir das dann aufgeholt. Einmal kurz durchatmen - und dann geht es gegen Seebach weiter."

Peter Gallmaier (Trainer, Bogen): "Über 90 Minuten gesehen eine verdiente Niederlage. Bad Kötzting war uns einfach in der Aggressivität, im Willen, in allen Belangen einen Schritt voraus war. Wir haben heute überhaupt nicht die Leistung gezeigt, die wir zeigen könnten. Der Sieg ist deshalb verdient!"

Teisbach ist noch nicht angekommen in der Landesliga.
Teisbach ist noch nicht angekommen in der Landesliga. – Foto: Alfred Brumbauer

Christian Most (Trainer, Ettmannsdorf): "Brutales Spiel! Wenn mir in der 60. Minute einer sagt, dass wir das Ding 1:5 verlieren, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Denn bis dahin haben wir eigentlich eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir hatten mehr Spielanteile und ein klares Chancenplus - u.a. mit Pfostentreffer und aberkanntes Abseitstor. Das 2:1 fiel mehr oder weniger aus dem Nichts. Im Anschluss wollten wir unbedingt den Ausgleich machen, waren aber zu wild - und kassieren das 1:3. Die Gelb-Rote Karte noch - und das Spiel war so dermaßen gebrochen. So in dieser Höhe darf uns das nicht passieren."

Fred van Bergen (Teammanager, Eggenfelden): "Wir sind eigentlich gut in das Spiel gekommen. Die Führung war deshalb auch verdient. Wir haben aber auch einiges zugelassen. Ettmannsdorf ist stark, körperlich robust - haben sie den Ball, wird es gefährlich. Schwandorf wurde immer stärker. Das 1:1 zur Pause war dann etwas glücklich. Nach der Pause haben wir dem Gegner komplett den Schneid abgekauft. Das 2:1 war für die so etwas wie ein Nackenstoß. Wir haben es aber auch überragend gespielt. Absolut verdienter Sieg - aufgrund der 2. Halbzeit."

Florian Baumgartl (Trainer, Teisbach): "Klingt komisch, aber alle können sehr stolz auf das Team sein. Das einzige, was heute nicht passt, ist das Ergebnis. Mit einer 1:1-Situation auf den Keeper hatten wir die Führung am Fuß. Dann das 0:1 nach abgefälschter Flanke. Nach dem verdienten 1:1 waren wir weiter am Drücker und kurz vor dem Führungstreffer. Eine berechtigte Rote Karte und der zeitnah kassierte 1:2-Treffer nach einem Standard schüttelten die Jungs unmittelbar ab und spielten in Unterzahl weiter mutig nach vorne. Der vergebene Elfmeter passt dann heute eben zum gebrauchten Tag. Das passiert, daran werden wir weiter wachsen. Ein Remis wäre das korrekte Ergebnis gewesen. Passau war die cleverere Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz und wir müssen die Niederlage quittieren. Persönlich freut mich das Comeback meines Trainerkollegen und Freundes Flo Wischinski nach knapp zehn Monaten."

Walter Kirschner (Co-Spielertrainer, Passau): "Definitiv ein verdienter Sieg! Wir haben gewusst, dass wir einen tiefstehenden Gegner erwarten dürfen und sind gut in die Partie gekommen. Wir haben unsere Spielphilosophie gefunden und durchgezogen. Die Führung war verdient, wir hätten aber auch den ein oder anderen Nadelstich mehr setzen können - wenn wir es ruhiger ausspielen. Nach der Pause das komplette Gegenteil: Ein komplettes Harakiri-Spiel mit wenig Niveau. Gott sei Dank konnten wir auf den Ausgleich noch einmal antworten."

Seebach war für Dingolfing eine Nummer zu groß.
Seebach war für Dingolfing eine Nummer zu groß. – Foto: Werner Kroiß

Benjamin Urban (Spielertrainer, Luhe-Wildenau): "Bad Abbach ist eigentlich besser ins Spiel gekommen. Da hatten wir einige knifflige Situationen zu überstehen. Wir haben uns aber in das Spiel hinein gearbeitet. In der ersten Halbzeit waren wir die Nuancen effektiver. In Summe haben wir verdient gewonnen."

Thomas Seidl (Trainer, Dingolfing): "Seebach war uns heute in allen relevanten Bereichen überlegen und uns wurde eindrucksvoll aufgezeigt, wo unsere Defizite liegen. Wir haben viel Arbeit vor uns."

Günther Peukert (Sportlicher Leiter, Seebach): "Die erste Halbzeit waren wir klar überlegen, haben es aber leider versäumt, das Tor zu machen. Irgendwann haben wir es dann doch noch gemacht. Auch nach der Pause waren wir spielbestimmend - und wir haben endlich die Chancen gemacht. Der Sieg ist auch in dieser Höhe gerecht."