2026-04-16T10:11:10.190Z

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Unterraths U19 bleibt glücklos: Werder Bremen dreht Partie spät

Perfekter Start, bitterer Ausgleich kurz vor der Pause und am Ende fehlende Durchschlagskraft: Die U19 der SG Unterrath zeigt gegen Werder Bremen eine engagierte Leistung, steht nach dem 1:3 aber erneut mit leeren Händen da.

von Marcus Giesenfeld · Heute, 08:00 Uhr · 0 Leser
Pech für die SGU.
Pech für die SGU. – Foto: Joachim Josephs

Nichts wurde es aus dem nachträglichen Geschenk zum 34. Geburtstag von Niklas Leven. Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mussten sich die von ihm trainierten U19-Fußballer der SG Unterrath am Samstag mit 1:3 geschlagen geben. Für das Schlusslicht in Hauptrundengruppe G war es bereits die vierte Niederlage in Folge.

Doch wie schon so oft in den vergangenen Wochen sah Leven seine Elf über weite Strecken auf Augenhöhe. „Es waren am Ende leider wieder eigene Fehler, mit denen wir uns um den Lohn bringen“, resümierte der 34-Jährige. Am Franz-Rennefeld-Weg erwischte der krasse Außenseiter einen perfekten Start. Nach einem ruhenden Ball war Malek Karadamur zur Stelle und markierte das 1:0 (4.).

Zum Leidwesen der Hausherren hielt die Führung nicht einmal bis zur Pause. In der Nachspielzeit des ersten Abschnitts gab Torhüter Vladyslav Artemiuk einen Ball, den er eigentlich schon gesichert unter sich wähnte, wieder frei. Bremens Adrian Haweri bedankte sich und staubte zum Ausgleich ab (45.).

Bremen stark unterwegs

Der Nachwuchs aus Bremen, der das Hinspiel zwei Wochen zuvor noch mit 7:0 für sich entschieden hatte, musste sich schon strecken, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Letztlich war es dann ein Eckball, mit dem die Gäste auf die Siegerstraße einbogen (53.). Bitter aus Unterrather Sicht, dass Farid Omorou just in diesem Moment an der Seitenauslinie behandelt wurde. „Genau in den Raum, den er normalerweise verteidigt hätte, fliegt der Ball“, haderte Leven.

Seine Schützlinge versuchten im Anschluss noch einmal alles, um den Spieß herumzudrehen. Doch in der Offensive fehlte es dem Aufsteiger wieder mal an Durchschlagskraft. So kam, was kommen musste. In der Nachspielzeit machte wieder Haweri mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauf.

SGU steigt ab

Während Werder mit dem Auswärtssieg zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz vorrückte, geht das Warten auf den ersten Sieg in der Nachwuchsliga in Unterrath weiter. Fünf Partien bleiben der Leven-Elf noch, um die Bilanz etwas aufzupolieren. Dann wird es für die SGU wieder runter in die A-Junioren-Niederrheinliga gehen.

Der eine oder andere Spieler darf sich aber Hoffnung auf einen Verbleib in der Eliteklasse machen. Zu ihnen zählt Torschütze Malek Karadamur.

Für den Jungjahrgang war es bereits das zweite Tor in dieser Hauptrunde. Auch das ist wohl ein Grund, warum sich unter anderem Viktoria Köln mit dem torgefährlichen Abwehrspieler beschäftigt.