Unterirdische erste Hälfte – 6er Wiechert hält den SVS im Spiel, danach klare Machtdemonstration
Der SV Schmira tat sich in der ersten Halbzeit überraschend schwer und blieb seiner Favoritenrolle zunächst vieles schuldig. Vor allem 6er Wiechert rettete dem SVS mit starkem Zweikampfverhalten, wichtigen Ballgewinnen und Ruhe im Spielaufbau mehrfach den Hintern und hielt seine Mannschaft in einer schwachen ersten Hälfte im Spiel. Offensiv kam von den Gästen lange zu wenig. So war es schließlich nur ein Standard, der für die Führung sorgte: Bormann traf nach einer Ecke von Richter in der 40. Minute zum 0:1-Halbzeitstand.
In der Pause reagierte die Klamert-&-Hammer-Elf sofort und wechselte doppelt, um neue Impulse zu setzen. Kupfer, nach seiner New-York-Reise zurück im Kader und später völlig zurecht Man of the Match, kam ebenso ins Spiel wie M. Kolbe, der zusätzliche Stabilität in die Defensive brachte. A. Scharf und J. Schmidtpott blieben dafür in der Kabine.
Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Kupfer auf 0:2 und brachte direkt die erhofften Impulse ins Offensivspiel. Das 0:3 erzielte anschließend der auf die Außen umgestellte Bach, dem nach wilden Klärungsversuchen der Gastgeber der Ball vor die Füße fiel und der einschob.
In der 70. Minute legte Kupfer für Schlöffel auf, der sicher zum 0:4 vollendete und seinem 27. Saisontor der Torjägerkanone wieder ein Schritt näher kam. Beim 0:5 war erneut Kupfer beteiligt, der Wiechert bediente, welcher cool zum nächsten Treffer einschob.
Nur zwei Minuten später steckte Mittelbach den Ball perfekt in den Lauf von Schlöffel, der eiskalt zum 0:6 traf und Saisontor 28 auf dem Konto verbuchte. In der Schlussphase kamen Hoffmann für Bormann sowie Körner für den angeschlagenen Bach. Den Schlusspunkt setzte schließlich Körner nach Lehrbuchflanke von Giske per Traumkopfball zum 0:7-Endstand, was Hoffmann stark einleitete.
Nach 45 Minuten Standfußball zeigte der SVS am Ende deutlich seine Klasse. Zum sechsten Mal in dieser Saison blieb die Defensive ohne Gegentor. Der Blick richtet sich weiterhin klar Richtung Aufstieg in die 1. Kreisklasse.