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»Uns sind brutal die Grenzen aufgezeigt worden«

Bezirksliga-Neuling TSV Oberschneiding musste zuletzt gehörig Lehrgeld zahlen

von Thomas Seidl · 05.08.2026, 12:15 Uhr · 0 Leser
Zusammenhalt ist beim TSV Oberschneiding aktuell gefragt
Zusammenhalt ist beim TSV Oberschneiding aktuell gefragt – Foto: Tom Arnold

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Dreimal in Folge ist der TSV Oberschneiding aufgestiegen und somit darf der Dorfklub aus dem Landkreis Straubing-Bogen in der Bezirksliga West um Punkte und Tore wetteifern. In der neuen Umgebung haben die Gelb-Schwarzen aber bis dato einen harten Stand. Nach einem 2:2-Auftaktremis gegen den FC Dingolfing 2 setzte es drei Niederlagen in Folge. Besonders bitter waren die 0:6-Schlappe gegen den FC Ergolding und die 2:7-Abfuhr beim ATSV Kelheim.

"Wir brauchen nichts schönreden, in diesen beiden Partien sind uns brutal die Grenzen aufgezeigt worden. Das sind aber auch nicht die Gegner, die unsere Kragenweite haben. Extrem erschwerend hinzu kommt, dass uns zurzeit eine Reihe von Schlüsselspielern, darunter unsere beiden Top-Offensivspieler Andreas Berovic und Tomas Cekovsky, fehlen. Vor allem ohne Tomas läuft nach vorne fast gar nichts zusammen", räumt TSV-Spielercoach Elias Zach ein. Die angespannte Personalsituation wird sich zumindest kurzfristig nicht verbessern. Die Gegner werden ebenfalls nicht einfacher, denn mit dem TSV Langquaid, TV Schierling, FSV VfB Straubing und SV Neufraunhofen kreuzen Arnold, Kiemle und Kameraden im August ausschließlich mit Kontrahenten die Klingen, die allesamt in der oberen Tabellenhälfte zu erwarten sind.

"Keine Frage, die nächsten Wochen werden sehr anspruchsvoll. In Richtung September geht für uns die Saison aber erst richtig los, weil dann fast ausnahmslos Mannschaften kommen, die in etwa unser Level haben sollten. Trotzdem werden wir natürlich alles probieren, bis Ende August noch möglichst viele Zähler einzuspielen", betont Jonas Zach, der gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder ein Spielertrainer-Duo bildet. "Bei uns ist es in den letzten Jahren ausschließlich aufwärts gegangen. Dass die Bezirksliga eine ganz harte Nummer wird, war uns intern allen bewusst, da vor allem die West-Staffel in der Spitze ein brutales Niveau hat. Trotzdem sind wir von einer schlechten Stimmung weit entfernt und werden weiter Gas geben. Wir müssen aber schnellstmöglich dazulernen und besser werden, denn die beiden letzten Spiele haben natürlich wehgetan, auch wenn wir das schon realistisch einordnen können", sagt Elias Zach.