2026-03-25T14:09:28.761Z

Spielbericht

„Uns hat die Power gefehlt“ – SCBV unterliegt TSV Ottobrunn

Niederlage in Ottobrunn

von Johannes Hain · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
Der SC Baldham-Vaterstetten musste sich Ottobrunn geschlagen geben.
Der SC Baldham-Vaterstetten musste sich Ottobrunn geschlagen geben. – Foto: Foto: SRO

Der SC Baldham-Vaterstetten unterliegt dem TSV Ottobrunn mit 1:2. Trainer Sugzda ärgert sich über entscheidende Fehler seiner Mannschaft.

„Wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen“, ärgerte sich Gediminas Sugzda nach dem 1:2 beim TSV Ottobrunn. „Von den Kräfteverhältnissen her war es ausgeglichen. Leider haben wir entscheidende Fehler gemacht.“ Dabei begann die Partie für den Coach und seinen zuletzt dreimal in Folge siegreichen SC Baldham-Vaterstetten ideal. Nach einer Balleroberung platzierte Maxime Schneiker das Leder aus 20 Metern unhaltbar neben dem Pfosten (9.). In der Folge hätten die Gäste auf Kunstrasen das zweite Tor nachlegen müssen. Die größte Chance hatte Timon Becker, der alleine vor Torhüter Alexander Weßel auftauchte, aber den Ball über das Tor setzte.

„So wie es dann ist im Fußball“, kommentierte Sugzda lakonisch, wenn die eigenen Chancen nicht genutzt werden: es schlägt im eigenen Tor ein. Der SCBV reklamierte in der 18. Minute kollektiv ein Foulspiel, schaltete ab und wartete auf den Pfiff von Schiedsrichter Jakob Bastl. Da dieser ausblieb, konnte Anton Hofer unbedrängt und eiskalt zum 1:1 abschließen. „Es ist grotesk, dass wir da reklamieren. Man muss spielen, bis der Schiedsrichter pfeift. Und der Schiedsrichter hat gut gepfiffen“, zeigte sich Sugzda als fairer Sportsmann.

Für das 2:1 kurz vor der Halbzeit zeichnete erneut Hofer via Innenpfosten verantwortlich (41.). „Es war in dem Moment verdient“, erkannte der SCBV-Trainer an. „Wir kamen nicht durch, uns hat die Power gefehlt.“

Dabei wollte Sugzda nicht das Fehlen seiner halben Mannschaft als Ausrede anführen. Stattdessen lobte er die Leistung von Sebastian Kampa, der erstmals als U19-Spieler 90 Minuten für die Erste aktiv war. „Wir waren angeschlagen, aber das ist keine Entschuldigung. Wir hätten mehr erreichen können.“ Zu allem Überfluss sah in der Nachspielzeit Torhüter Solomon Arewa für eine Tätlichkeit abseits des Balls die rote Karte.