2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht

Unparteiischer nimmt durch Fehlentscheidungen Einfluß auf Spielverlauf

FC Östringen II - FC Forst 1:5 (1:1)

Unparteiischer nimmt durch Fehlentscheidungen Einfluss auf Spielverlauf

Mit einer der schlechtesten Spielleitungen durch den „Unparteiischen“ gab dieser dem Spielverlauf eine entscheidende Wende.

In der ersten Hälfte hatte Germania Forst gleich zu Beginn eine Riesenmöglichkeit zur 0:1 Führung, die Maximilian Hohlweck jedoch routiniert entschärfte. Gegen Ende der ersten 45 Minuten nahm der Spielleiter massiven Einfluss auf den Fortgang der Begegnung, als dieser das Meckern eines Östringer Spielers mit einem Freistoß am Sechzehner ahndete, aus dem der 1:1 Ausgleich durch Maximilian Ihle entsprang.

Dazwischen hatte der Gast noch wenig vom Spiel, der sich nur mit langen Pässen behalf. Umso couragierter trat das Heimteam auf, das sich der prekären Tabellensituation bewusst war.

So fiel auch schon in der 12. Minute das 1:0 durch Perparim Feta, der eine maßgerechte Flanke von Philipp Leimenstoll per Kopfball verwertete.

Der FCÖ2 zeigte sich selbstbewusst und spielerisch auf der Höhe, um Germania Forst Paroli zu bieten, zumal Ende November noch das Halbfinale um den Rothaus-Pokal gegen den gleichen Widersacher ausgespielt wird.

Nach dieser einschneidenden Situation durch den 23. Mann auf dem Platz spürten die Zuschauer einen Bruch im Spielgeschehen der Platzherren.

Trotz punktueller Verstärkung, die das Trainerteam um Antonio Sallustio zur zweiten Halbzeit vornahm, war die Selbstsicherheit aus der ersten Hälfte dahin. Die Abwehr der Blauweißen wackelte ein ums andere Mal.

Ein Zuspiel aus der Forster Hälfte war in der 52. Minute Ausgangspunkt zum 1:2 für die Germanen, als Jeremias Böser sein Gegenüber düpierte.

Wenige Augenblicke danach wurde der agile Leimenstoll für alle Zuschauer erkennbar im Strafraum gefoult. Indes, die Pfeife des „Unparteiischen“ blieb unerklärlicherweise stumm.

Diesen zweiten Fauxpas des SR verdaute die nun demoralisierte Landesliga-Reserve nicht mehr. Neun Minuten später konnte der langjährige Landesligist einen Angriff über die rechte Seite initiieren. Die Flanke verwertete in Minute 63 der in der Mitte lauernde Böser zum 1:3.

In der 74. Minute traf ein weiter Schlag von links zuerst den Querbalken und daraufhin den rechten Pfosten, von dem der Ball in die Arme von Hohlweck sprang. Weder Schiedsrichter noch der Mann an der Linie konnten unmöglich beurteilen, ob das Spielgerät mit vollem Umfang die virtuelle Torlinie überschritten haben konnte. Spielentscheidend war zu diesem Zeitpunkt das 1:4 Ergebnis durch Ihle schon nicht mehr.

Zu Guter Letzt durften alle noch auf der Bank befindlichen Ergänzungsspieler einige Minuten Kreisligaluft schnuppern. Das 1:5 wiederum durch Ihle war nach Hälfte Eins in dieser Höhe nicht zu erwarten, wenn man beide Halbzeiten miteinander vergleicht.

(R.J./E.O.)

Aufrufe: 020.10.2025, 11:35 Uhr
Thore JungAutor