– Foto: Björn Roddeck

Unnötige Derbyniederlage

Mit 2:1 (0:1) musste sich der SV SCHOTT Jena am Samstagnachmittag im Derby beim SV Eintracht Eisenberg geschlagen geben.

Der Rasenplatz im RCO Sportpark zeigte sich von den Wassermengen der letzten Tage unbeeindruckt und Jena startete bei bestem „SCHOTT-Wetter“ schwungvoll in die Verbandsligapartie...

SV Eisenberg
2:1
SCHOTT Jena
Kaum waren neun Minuten auf der Anzeigetafel vergangen, da platzierte Max Gehrmann seinen Kopfball nach gutem Eckstoß von Felix Schirmer sicher und gezielt entgegen der Laufrichtung des Torhüters im linken Toreck zu 1:0 Führung für die Gäste (9. Min.). Trotz sintflutartigen Regenfällen spielten beide Mannschaften einen ansehnlichen Ball und wenig „Kick & Rush“. Hodeks Abschluss in die Hände von Jena’s Schlussmann Alexander Glaser (27.) sowie Uhls Kopfball neben das Tor (29.), fanden als die ersten beiden Eisenberger Chancen den Weg auf den Notizzettel. Für Jena scheiterten Abdulghani im Eins-gegen-Eins (20. ) und Karl Schöppe mit sehenswertem Freistoß aus ca. 18 Metern (34. ) am Eisenberger Torhüter. Weiterhin platzierte Richard Frühauf seine Direktabnahme von der Strafraumgrenze um Haaresbreite neben dem linken Torwinkel (36.). Eisenberg gelangte durch Priegers Kopfball (44.) und Hodeks Abschluss (45.+1) nochmals in die Nähe des Jenaer Tors, erzielte jedoch keinen Treffer.

Während der erste Durchgang den Gästen aus der Universitätsstadt gehörte, schaltete Eisenberg nach dem Pausentee einen Gang nach oben und präsentierte sich stärker. Nießwandt deutete mit seinen schnellen Abschlüssen knapp rechts unten (52. Min.) und links unten (53..) vorbei an, was in der zweiten Halbzeit auf die SCHOTTianer zukommen sollte. Max Gehrmann (51..) und Richard Frühauf (56..) hätten durchaus für Jena auf 2:0 erhöhen können, fanden in ihren Eins-gegen-Eins-Situationen jedoch keinen Weg an Torhüter Gleitsmann vorbei. Da Eisenberg zusehends mehr Spielanteile gewann und Jena den Offensivdruck aus der ersten Halbzeit vermissen ließ, stellte das Ausgleichstor nur eine Frage der Zeit dar. Baxmanns Torabschluss kratzte Alexander Glaser noch großartig aus dem Winkel (65..). Den Ausgleichstreffer besorgte der quirlige Nießwandt nach Eingabe von der rechten Außenbahn und anschließendem missglückten Klärungsversuch der Jenaer Hintermannschaft aus Kurzdistanz (71.). In einer hitzigen Endphase des Spiels wollte sich keine der Mannschaften mit einem Unentschieden begnügen und so sollte ein langer Freistoß von Mücke in den Jenaer Strafraum für Entsetzen sorgen. Der dankbare Abnehmer und Eisenberger Kapitän Häring nickte per Flugkopfball zum umjubelten 2:1-Sieg für die Heimmannschaft ein (90.) und machte somit die Jenaer Hoffnungen auf einen Punktgewinn mit dem Schlusspfiff zunichte.

Aufrufe: 020.9.2022, 12:00 Uhr
SV SCHOTT JenaAutor